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Xanten
Kleine Forscher erkunden den Wald

Xanten: Kleine Forscher erkunden den Wald
Verdiente Pause mitten im Wald: Kurz durften Kinder und Eltern sich von den Strapazen der Balancier- und Kletterpartie erholen. Der ungewöhnliche Ausflug machte allen Spaß. FOTO: Kita
Xanten. Kinder der Birtener Kindertagesstätte St. Elisabeth wagten sich mit dem Nabu in eine Bewegungslandschaft. Von Hildegard van Hüüt

Schon seit vier Jahren darf die Birtener Kindertagesstätte St. Elisabeth sich das "Haus der kleinen Forscher" nennen. Um dieser Auszeichnung gerecht zu werden, ist das KiTa-Team um Leiterin Elke Clanzett dazu verpflichtet, immer wieder besondere Aktionen anzubieten, und zwar solche, die dazu beitragen, dass die Kinder altersgerechte Erfahrungen machen, die der naturwissenschaftlichen und technischen Bildung dienen.

Diesem Grundsatz Rechnung tragend, hatte sich die Gruppenleiterin Marion Schmithuisen mit dem Mitarbeiterteam des "Naturschutzbundes" (Nabu) in Wesel in Verbindung gesetzt und es darum gebeten, ihren Kindern eine spannende Aktion anzubieten. Und das ist NABU-Gruppenleiterin Sylke Döringhoff mit der Aktion "Bewegter Wald - mobile Seilkonstruktionen" auf jeden Fall gelungen.

Eine Stunde vor Beginn der "Vater-Kind-Aktion" hatte sie einen kleinen Waldbereich der Hees in der Nähe des St.-Josef-Krankenhauses in eine Bewegungslandschaft verwandelt. "Komm, Kollege, jetzt geht's los!", war die freundliche Aufforderung eines netten Vaters an der ersten Station. Und "Papa, das macht sooo viel Spaß!", hieß es aus dem Mund eines freudig lachenden Kindes bei der zweiten Station. "Papa, lass mal, ich schaff das schon allein!", hörte man die Kinder an vielen Stationen sagen.

Die Erzieherinnen Marion Schmithuisen und Frau Küpper fühlten sich in der Initiierung ihres Vorhabens bestätigt. Was nicht nur ihnen, sondern auch Sylke Döringhausen vom Nabu besonders wichtig war, hatten die drei mit besonderen Zielen pädagogisch tätig werdenden Frauen die Väter - auch zwei Mütter waren unter den elterlichen Begleitpersonen - bereits vor der ersten Station wissen lassen: Die Kinder sollen selbst entscheiden, was sie sich zutrauen. Hilfe soll ihnen nur in dem Moment geboten werden, in dem von ihnen nach ihr verlangt wird.

Der schönste Augenblick war für viele der Mädchen derjenige, in dem sie sich in einer Hängematte von den Strapazen der Balancier- und Kletterpartie erholen konnten. Besonders die älteren Jungen wurden es allerdings nicht müde, sich an Seilkletterwänden hoch zu hangeln oder auf wackeligen Brücken zwischen den Bäumen hin und her zu balancieren. Am Ende der Aktion waren sich alle beteiligten Erwachsenen einig: Die 19 Jungen und Mädchen, die an der Aktion teilgenommen haben, haben Mut und Ausdauer bewiesen, sie haben ihr Kräfte erprobt und gute Gleichgewichtsübungen gemacht. Mit großer Spannung sehen die Kinder der nächsten Aktion entgegen, wenn es wieder heißt: "Das Haus der kleinen Forscher wird aktiv."

Quelle: RP
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