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Xanten
Langjährige Sammler geehrt

Xanten. Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge dankte dem Xantener Team. Im November wird wieder um Spenden gebeten.

Wie in jedem Jahr um diese Zeit, kamen am 27. Oktober die Sammlerinnen und Sammler des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge im Rathaus der Stadt Xanten zusammen. Trotz allgemein rückläufiger Spenden konnten sie im vergangenen Jahr das sehr gute Ergebnis des Vorjahres im Kreis Wesel mit 5533,90 Euro (das sind rund 29 Prozent des Gesamtergebnisses) noch um sechs Prozent steigern. Dabei macht Xanten mit seinen gut 22 000 Einwohnern gerade einmal knapp fünf Prozent des Gesamtkreises aus.

Bürgermeister und Ortsverbandsvorsitzender Thomas Görtz dankte den Sammlerinnen und Sammlern für dieses hervorragende Sammelergebnis und die teilweise sehr lange Treue zum Volksbund. Sammeln werde zunehmend schwieriger, und viele Menschen distanzierten sich vom Thema Krieg, obwohl gerade jetzt das Thema allgegenwärtig sei.

In diesem Jahr konnte Görtz fünf Ehrungen für langjähriges Sammeln vornehmen. Heinrich Jorissen und Friedhelm Gutzki wurden für zehn Jahre mit der Silbernen Nadel geehrt, Theo Maas erhielt für 20 Jahre die Spinoza-Medaille. Ursula Fröhling, die gemeinsam mit ihrem Mann Max auf 30 Jahre Sammeltätigkeit zurückblicken kann, erhielt die Albert-Schweitzer-Medaille. Beruflich verhindert war an diesem Tag Heinrich van Holt, der seit 40 Jahren für den Volksbund sammelt. Dafür erhielt er ebenfalls die Albert-Schweitzer-Medaille. Allen Jubilaren dankte der Bürgermeister noch einmal für ihren unermüdlichen Einsatz in diesem Ehrenamt.

Bei der anschließenden gemütlichen Kaffeerunde wurde noch die eine oder andere Anekdote erzählt, bevor die Sammelunterlagen ausgehändigt wurden. Die diesjährige Sammlung findet in der Zeit vom 1. bis 18. November statt. Die Einnahmen des Volksbundes werden verwendet für den Ausbau und die Instandsetzung von Kriegsgräberstätten im Ausland, für die Unterstützung der Workcamps des Volksbundes im In- und Ausland und für Projekte im Rahmen der Friedenserziehung in den Jugendbegegnungsstätten.

Quelle: RP
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