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Xanten
Lauf für einen Wasserspeicher in Afrika

Xanten: Lauf für einen Wasserspeicher in Afrika
"Läuft bei uns ..." - Am 4. März fällt der Startschuss für den Sponsorenlauf. Bis dahin ist noch Zeit, sich Unterstützung zu sichern. FOTO: Armin Fischer
Xanten. Berufsschule Placidahaus startet Sponsorenlauf für ein Hilfsprojekt an einer Schule in Mosambik. Unterstützer gesucht. Von Peter Kummer

"Das Geld ist gut angelegt", sagt Lehrer Michael Heiming. "Jeder Cent geht in das Projekt in Mosambik." Gemeint ist der Sponsorenlauf von rund 300 Berufsschülerinnen und -schülern des Placida-hauses in Xanten. Anlässlich ihres Patronatsfestes am 4. März, dem Todestag der seliggesprochenen Schwester Placida Viel, gehen sie in diesen Tagen von Haustür zu Haustür und suchen Sponsoren für den guten Zweck.

Auf ihren Listen kann sich jeder eintragen, der die Aktion unterstützen will, und einen Betrag einsetzen für jeden erwanderten Kilometer, den die jungen Menschen und die Lehrer am Festtag nach Kloster Mörmter und zurück bewältigen. Insgesamt sind's rund zehn Kilometer. Abgerechnet wird hinterher. Auf Wunsch gibt es auch eine Spendenquittung fürs Finanzamt. Wer nicht zu Hause aufgesucht wird, kann sich im Berufskolleg melden und sich dort eintragen.

1997 und 2006 hatte es bereits ähnliche Sponsorenläufe des Placidahauses gegeben. Beide Male floß der Erlös in nachhaltige Projekte des Ordens "Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel" in Bolivien wie in den Kauf von Land, um von seinem erwirtschafteten Ertrag Straßenkinder in dem südamerikanischen Land ernähren zu können.

"Wir erhalten immer wieder Informationen über den Erfolg", freut sich der stellvertretende Schulleiter des Berufskollegs, Michael Lammers. "So bleibt authentisch und greifbar, was mit unserem Geld geschieht." Nun steht also eine Grundschule mit einem Hort im afrikanischen Mosambik auf der Agenda. Die Trockenperioden dauern dort inzwischen so lange, dass der vorhandene Wasserspeicher nicht für die gesamten Monate bis zur nächsten Regenzeit reicht.

Darum soll von den Einnahmen des Xantener Laufs, an dem sich auch die Generaloberin des Ordens aus dem thüringischen Heilgenstadt beteiligt, ein zweiter Wasserspeicher angeschafft werden. Den Vorschlag der Schwestern, einen Teil der Einnahmen für ein weiteres, selbst gewähltes Projekt einzusetzen, verwarfen die Schüler schnell. Der gesamte Ertrag soll allein den 430 Kindern im Norden des afrikanischen Landes zugutekommen.

Die Xantener Schüler haben schon ihre Fühler ausgestreckt und erste Spender gewonnen, zunächst einmal vor allem in der eigenen Familie. "Meine kleinen Brüder haben spontan gesagt, dass sie mitmachen", sagt Damaris Fortkot aus Kevelaer. Auch Sandra Blondeel (Kalkar) hat schon erste Namen auf der Liste, und Sophia Hochstrat plant, mit einem Vortrag in ihrer Kirchengemeinde in Wesel weitere potentielle Unterstützer anzusprechen.

Kontakt Placidahaus: Kapitel 19, Xanten, Telefon: 02801 / 9889300

Quelle: RP
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