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Xanten
Launiger Abschied von Wirtschaftsförderer Derksen

Xanten: Launiger Abschied von Wirtschaftsförderer Derksen
Auf eine gute Zukunft: Bürgermeister Thomas Görtz stößt bei der Verabschiedung des Wirtschaftsförderers mit Anette und Helmut Derksen an. l FOTO: Stoffe
Xanten. Es war ein Abschied, der Helmut Derksen zu Gesichte stand. Im kleinen Kreis, wie es sich der scheidende Wirtschaftsförderer gewünscht hatte, ging es gestern Morgen im Rathaus richtig launig zu. Mit dabei: Derksens Frau Anette, die ihm bis zum Eintritt in den Gesamtschul-Lehrerinnen-Ruhestand in gut neun Jahren möglichst nicht auf den Geist zu gehen gedenkt, und Tochter Steffi Bolz (Sohn Sebastian von Holtum war beruflich unabkömmlich) sowie Inge Trauten, deren verstorbener Mann als Stadtdirektor Derksens Freund und Mentor war und der im selben Jahr bei der Stadtverwaltung in Xanten angetreten war wie eben Derksen. Und das war bereits - 1970. Dass Derksen im Schul- und Ordnungsamt und sogar kurz in der Kämmerei tätig war und dann die Grundstücksangelegenheiten zum Beispiel für das Neubaugebiet Beek und die Nato-Kaserne mit dem Neubaugebiet Waldblick organisiert hat, brachte ihm einen enormen Fundus an Wissen, das ihm seit 2003 als Wirtschaftsförderer zugutekam. Von Heinz Kühnen

"In Xantens Wirtschaft dürfte es niemanden geben, der Derksen nicht kennt", sagte Bürgermeister Thomas Görtz, der auf die "nie länger leerstehenden Geschäfte in der Innenstadt" und an die Entwicklung der beiden Gewerbegebiete in Xanten und Birten erinnerte, die Derksen mit seinen zahlreichen Kontakten stets begleitete und (wie derzeit im Erweiterungsbereich in Birten) im wahrsten Sinne förderte. Dass er in diesem Jahr den Spatenstich für eins seiner letzten Groß-Projekte, das Hotel am Stadtrand, nicht mehr verantwortlich mitmachen kann, sei allerdings äußerst schade.

Feste Termine jedenfalls will sich der Ruheständler erst mal nicht aufhalsen. Seine Frau will er im Haushalt unterstützen, mit dem E-Bike herumfahren, fotografieren und reisen. In den Schulferien geht es seit zig Jahren nach Fuerteventura und - seit mehr als 30 Jahren mehrmals im Jahr auf die Nordseeinsel Norderney. Dort, so weiß Görtz aus eigene Erfahrung, ist "der Helmut" ebenfalls bekannt wie ein bunter Hund. Zum Abschied gab's Blumen, Wein und von den Kollegen einen Gutschein - für ein oder mehrere Essen bei einem Xantener Italiener. Auch dort soll man Derksen kennen. Sehr gut sogar.

Der scheidende Wirtschaftsförderer will's genießen: Ich fühle mich derzeit so gut, dass ich sogar Bäume ausreißen könnte", sagte Helmut Derksen zum Abschied vom Xantener Rathaus.

Quelle: RP
 
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