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Xanten
Leser-Reaktionen zur Biotonne

Xanten. Was sagen Sie zur Biotonne? Zahlreiche Leser haben sich auf die Frage hin gemeldet und ihre Meinung gesagt. Eine Zusammenfassung: Rena Wirth: "Kompostierbarer Abfall aus der Küche landet ... schon im Komposter. Dafür soll nun die Biotonne da sein, zur Entlastung der Restmülltonne. ... Ob sie wohl stinken wird, wenn Rasenschnitt 14 Tage darin gärt und sich mit anderen Inhalten verbindet? Ob ich mir jetzt freitags immer freinehmen muss, um meine Gartenabfälle selber zur Annahmestelle zu bringen?"

Ute Strzysch: "Wir haben uns für die Biotonne entschieden und sind auch zufrieden. ... Wieso ist es nicht mehr möglich, die braunen Säcke, die jeder hochoffiziell kauft, am Abfuhrtag mitzunehmen?"

Dr. Uwe Leja: Die Biotonne "verursacht für den Bürger zusätzliche Kosten, die man nicht bei anderen Tonnen einsparen kann. Zumindest ist es so bei mir. Ich habe schon, wie viele andere, die kleinste Restmülltonne, die vierwöchentlich abgefahren wird. In dieser sind zu 80 % biologische Abfälle (geruchsdicht verpackt). Eine kleinere Tonne wird nicht zur Verfügung gestellt!"

Angelika Müller: "Die Einführung der Biotonne in Xanten kann ich bis jetzt als sehr positiv bewerten. Die oft durchweichten Säcke waren mehr als nervig. Für die Mitarbeiter der Entsorgungsfirma ist es bestimmt auch einfacher und angenehmer, eine Tonne zu leeren als Säcke zu schleppen. Durch die Nutzung der Biotonne werden wir auf Dauer eine Reduzierung der Restmüllmenge erreichen, so dass wir hier auf eine kostengünstigere Tonne umsteigen werden." Norbert Dudziak: "Der eingefüllte Bioabfall setzt sich immer um, nach einer Woche stinkt es aus der Tonne furchtbar, und bei jeder Öffnung entweichen millionenfach Schimmelpilzsporen, die gesundheitsschädlich sind. Madenbefall ist in der warmen Jahreszeit normal, und so stellt sich die Tonne im Hochsommer eigenständig an die Straße. Im Winter friert der Inhalt fest, und die Tonne kann nicht vollständig geleert werden." Renate Rotz: "Wo soll ich die Tonne denn hinstellen? Und was ist daran freiwillig, wenn Säcke nur sechsmal im Jahr abgeholt werden? Zwei Euro pro Sack würden noch gehen, wenn dafür regelmäßig abgefahren wird."

Dietrich Berckemeyer: "Für die alten Wohngebiete in der Stadt, insbesondere aber für die eingegliederter Dörfern, ist das überhaupt keine Lösung. Vielfältiges Gehölz, das auch Vögeln Brutgelegenheit und Nahrung bietet, unvermeidliches Unkraut und Blätter müssen dann entsorgt werden, wenn sie anfallen. Die Natur - und die Vogelwelt mit ihrer Brut - richten sich zum Glück nicht nach Verwaltungskalendern."

(pek)
 
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