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Stadt Xanten und Kirche einig
Lüttingen braucht einen neuen Kindergarten

Xanten. Die Propsteigemeinde St. Viktor und die Stadt Xanten haben für den Kita-Standort Lüttingen eine Perspektive entwickelt, um das Betreuungsangebot im Fischerdorf langfristig zu sichern.

Bei der Kindertagesbetreuung hätten sich die Betreuungswünsche der Eltern aufgrund der beruflichen Situation sowohl hinsichtlich des zeitlichen Umfangs als auch hinsichtlich des Aufnahmealters geändert, heißt es zur Begründung.

Da sich die katholische Kindertageseinrichtung St. Pantaleon in einem denkmalgeschützten Gebäude befindet, sei es bislang nicht möglich, den Wünschen und Bedürfnissen der Eltern insbesondere im U 3-Bereich gerecht zu werden, heißt es in einem Papier der Stadt. In Absprache mit dem Kreisjugendamt, als Träger der Jugendhilfe verantwortlich für die Kindergartenbedarfsplanung, hätten daher die Kirchengemeinde sowie die Stadt gemeinsam nach Lösungsansätzen gesucht.

Die Entwicklung der Kinderzahlen in Lüttingen sowie der angrenzenden Beek zeigten - auch perspektivisch - den Bedarf sowohl für Kinder im Alter von unter drei Jahren als auch für Kinder über drei Jahren auf. Um Eltern ein umfangreicheres, modernes Betreuungsangebot gewährleisten zu können, sei es notwendig, den Kindergarten in einen Neubau zu verlagern.

Die neue Kindertageseinrichtung mit vier Gruppen (im Gegensatz zu bislang zwei) soll ebenfalls auf kirchlicher Fläche, und zwar im Bereich des bisherigen Pfarrheims gebaut werden. Auch wenn das bisherige Pfarrzentrum dafür weichen müsse, sollen den bisherigen Nutzern des Pfarrheims auch weiterhin Räumlichkeiten für Vereinszwecke und andere Aktivitäten angeboten werden können - "in der neuen Kita und in Schulräumen", erklärte Bürgermeister Görtz gestern im Gespräch mit unserer Redaktion. Und: "Uns war das wichtigste Anliegen, den Kita-Standort in Lüttingen im Dorfzentrum mit Kirche, Katholischer Grundschule, Turnhalle und Sportplatz in der Nähe zu erhalten und zu stärken. Davon profitierten die Dorfgemeinschaft aber auch insbesondere die Grundschule", sind sich Dompropst Klaus Wittke und Bürgermeister Thomas Görtz einig. "Bei Realisierung des Projektes wird eine moderne Kindertageseinrichtung für Über- und Unter- Dreijährige zur Verfügung stehen."

Nun gelte es, die Perspektiven und Vorteile dieses Vorhabens der Bevölkerung und insbesondere den Eltern und Nutzern des bisherigen Pfarrheims in Lüttingen aufzuzeigen und für die Idee zu werben, so Wittke und Görtz.

Quelle: RP
 
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