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Sonsbeck
Menschen, die da sind, wenn man sie braucht

Sonsbeck. Ehrenamtsfrühschoppen im Sonsbecker Kastell. Bürgermeister Heiko Schmidt sagte "Dankeschön". Von Rita Hansen

"Es gibt Menschen, die sind da, wenn man sie braucht. Häufig sind das Menschen, die uns nahe stehen", sagte Bürgermeister Heiko Schmidt. Aber es gebe auch viele Helfer, deren man sich erst bewusst werde, wenn sie nicht da seien und sich plötzlich eine Lücke auftue.

Beim Ehrenamtsfrühschoppens dankte der Bürgermeister gestern allen Ehrenamtlichen, die sich nicht nur in den 80 Vereinen des Ortes für das Gemeinwohl einsetzen. Schon Karl van Huet, Vorsitzender des Heimat- und Verkehrsverein (HVV), hatte in seiner Begrüßung allen sich ehrenamtlich Engagierenden für ihren unermüdlichen Einsatz gedankt. Gemeinsam mit dem HVV richtete die Gemeinde Sonsbeck den Frühschoppen als kleine Anerkennung für die geleistete Arbeit aus. "Das Vereinsleben in Sonsbeck, Labbeck und Hamb lag uns schon immer am Herzen. Es gibt aber auch Zeiten, da stellt sich das Vereinsleben nicht nur als Zuckerguss, sondern als tragende Säule dar", dankte Heiko Schmidt besonders hinsichtlich der im vergangenen Jahr zu bewältigenden Aufgaben in Sachen der Asylbegehrenden.

Er stellte in diesem Rahmen die beiden Bundesfreiwilligendienstler Sina Büchner-Fockenberg und Tareq Moussa vor, die Sonja Klotzbach bei der Betreuung der Asylbegehrenden unterstützen. Insgesamt habe die Gemeinde unwahrscheinlich viel Engagement erlebt sowie unzählige Anfragen zur Unterstützung erhalten. Auch ihm bereite die Situation manchmal Sorgen, gab der Bürgermeister zu, aber mit der bisherigen Unterstützung sei er sicher, dass es gelingen werde. Tareq Moussa sei ein Beispiel dafür, wie gut Integration funktionieren könne. Ein besonderer Dank galt in diesem Jahr der Feuerwehr. Schließlich feiert die Jugendwehr Sonsbeck 2016 ihr 30-jähriges Bestehen. "Ich freue mich besonders, dass es eine junge Generation gibt, die nachrückt und gewillt ist, weiterhin Hilfe für Menschen in Not zu leisten", erklärte Heiko Schmidt. Jugendfeuerwehrwartin Silvia Geldermann übernahm die Aufgabe 30 Jahre Jugendwehr zusammen -zufassen. Am 25. Mai 1986 gründete der damalige Wehrführer Josef van de Weyer die Gruppe. Seit drei Jahrzehnten werden somit Jugendliche ab dem zwölften Lebensjahr für die Aufgaben der Feuerwehr begeistert, die Kameradschaft durch gemeinsame Aktivitäten und Lager, aber auch Wettkämpfe gestärkt. Über 120 Mitglieder hatte die Jugendwehr in den 30 Jahren. Viele wechselten danach in den aktiven Dienst. "Mit dieser Jugendfeuerwehr kann man sich überall sehen lassen", resümierte der Gründungsvater mal. Worte, denen Jugendwartin wie Bürgermeister beipflichteten.

Quelle: RP
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