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Vom Anlagemarkt
Mischfonds setzen auf erprobtes Modell

Xanten. Gefragt ist heute eine Geldanlage, die sich flexibel an unterschiedliche Marktentwicklungen anpassen kann und die zugleich Rendite-Chancen in der aktuellen Niedrigzinsphase eröffnet. Aber welche Anlageform ist hierfür am vielversprechendsten: Aktien, Renten oder vielleicht Festgeld?

Anleger müssen sich nicht für das eine oder das andere entscheiden. Wer auf attraktive Rendite-Chancen nicht verzichten möchte, sollte die Investition in einen Mischfonds erwägen. Solche Fonds machen es sich zunutze, dass sich die Anleihe- und Aktienmärkte in der Regel nicht gleichzeitig in dieselbe Richtung bewegen. Ziel eines europäischen Mischfonds ist ein stetiger, positiver Ertrag bei möglichst geringer Schwankungsbreite.

Das Fondsmanagement ist deshalb bestrebt, an den positiven Trends der Aktien- und Rentenmärkte zu partizipieren und dadurch eine attraktive Wertentwicklung für den Fonds zu erzielen. Zugrunde gelegt wird üblicherweise ein langjährig erprobtes Prognosemodell, das sich bereits in unterschiedlichen Marktphasen bewähren konnte. Anhand des Modells entscheiden die Experten, wann und in welchem Umfang in Aktien investiert wird. Denkbar wäre beispielsweise ein Mix aus 70 Prozent Rentenpapieren und 30 Prozent europäischen Standard-Aktien.

Dabei überprüfen die Fondsmanager fortlaufend die Güte der Prognosen. Dennoch sollten Anleger berücksichtigen, dass sich Wertschwankungen an den Kapitalmärkten negativ auf den Fonds und somit auf das angelegte Kapital auswirken können.

Wer mehr über europäische Mischfonds wissen möchte, sollte sich von seinem Geldberater informieren lassen, ob ein solcher Fonds zum persönlichen Chance-Risiko-Profil passt.

AUTOR HARALD SCHÖNHERR IST ANLAGEEXPERTE BEI DER SPARKASSE AM NIEDERRHEIN.

Quelle: RP
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