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Xanten
MIT kämpft um Xantens Sonntagsöffnung

Xanten. Kai van Meegen leitet die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU und den Ortsverband. Von Dirk Möwius

Für eine Änderung des Ladenschlussgesetzes - besonders mit Blick auf die Gegebenheiten in touristischen Zielen wie Xanten - macht sich örtliche Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU (MIT) stark. Kai van Meegen, vor kurzem wiedergewählter MIT- Vorsitzender und zudem als Vorsitzender des CDU-Ortsverbandes Xanten-Mitte mit den Sorgen der Händler in der Innenstadt besonders vertraut, sieht Fortschritte.

So hatte die MIT Xanten zur Landesdelegiertentagung einen Antrag zur Änderung des Ladenöffnungsgesetzes eingereicht. Dieser Antrag finde sich im Leitantrag des Landesvorstandes "Wachstum wächst" wieder und wurde dort unter dem Punkt Moderner Handel aufgenommen. Im Leitantrag heißt es: "Nordrhein-Westfalen als Handelsplatz und als Standort großer Handelsketten und Logistikunternehmen muss ein besonderer Standort bei der Digitalisierung des Handels werden. Der digitale Wandel setzt unsere Handelsstrukturen unter Druck. Online kann man 24 Stunden an sieben Tagen die Woche kaufen. Erste Handelsunternehmen denken über Lieferungen am selben Tag - auch an den Wochenenden - nach. Wir werden diese Entwicklung mit Landesgesetzen nicht aufhalten, aber wir wollen eine Evaluierung des Ladenöffnungsgesetzes und ein Marktgesetz, um eine möglichst gute Entwicklung unserer Innenstädte zu ermöglichen." Van Meegen: "Man merkt in Xanten, dass es in der Innenstadt am Sonntag ruhiger geworden ist. Die Umsätze fehlen. Wir wollen helfen und werden am Ball bleiben."

Als Ortsverbandsvorsitzender sucht er das Gespräch mit den Xantener Ratsmitgliedern der CDU, um bei den grundsätzlichen Themen eine gemeinsame Sprache zu sprechen.

Quelle: RP
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