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Xanten
Mit neuem Team ins Jubiläumsjahr

Xanten. Die kfd wählte in ihrer Dekanatsversammlung in Ginderich ihre Leitungsmannschaft. Von Heinz Kühnen

Die Dekanatsversammlung der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) hat im Gindericher Pfarrheim ein neues Leitungsteam gewählt. Ihm gehören Tina Ciemniak (St. Pantaleon Lüttingen) und Gisela Hansen (St. Maria Magdalena Sonsbeck) neu an. Einstimmig wiedergewählt wurden Teamsprecherin Beate Hemmers (St. Nikolaus Veen), Monika Horn (St. Petrus Obermörmter), Barbara Spitzer (St. Anna Rheinberg) sowie Pastoralreferentin Gertrud Sivalingam als geistliche Leiterin (St. Maria Magdalena Sonsbeck). Aus dem Team schieden nach zwölfjähriger Tätigkeit Edith Greef (St. Pantaleon Lüttingen), Hanne van Mierlo (Maria Magdalena Sonsbeck), die 30 Jahre lang mitarbeitete, und Elisabeth Vinbruck (St. Peter / St. Marien Rheinberg) nach acht Jahren aus. Sprecherin Beate Hemmers bedankte sich bei den drei Frauen mit einer Urkunde und einem Schirm, "damit sie nicht im Regen stehen müssen".

Zu Beginn hatte die Pastoralreferentin einen besonderen Impuls gegeben. Mit einem Bibliolog regte sie die Teilnehmerinnen an, sich in die jeweiligen Rollen einer Bibelstelle hineinzudenken und aus dieser Sicht zu versuchen, eigene Antworten auf Fragen zu entwickeln. Dass dabei die Bibelstelle über die Erschaffung von Mann und Frau im Mittelpunkt steht, findet ein ganzes Jahr lang seine Fortsetzung, erklärt Schriftführerin Monika Horn. Im nächsten Jahr nämlich feiert der Diözesanverband der kfd - der frühere Mütterverein - im Bistum Münster seinen 100. Geburtstag. Dazu beschäftigt sich jede kfd in einem Dekanat mit einer eigenen Bibeltextstelle. Das gilt auch für die 21 örtlichen Gruppen zwischen Orsoy, Obermörmter und Sonsbeck.

Hier wird es unter dem Diözesanmotto Frauen.Macht.Bibel. drei Hauptveranstaltung zum Genesis-Text geben: ein Lagerfeuer zum Sonnenuntergang, einen Schöpfungsspaziergang zu den Tieren des Gamerschlaghofs und eine Töpfer- und Malwerkstatt zum Thema Mensch. "Der Clou", so Monika Horn, "auf Diözesanebene werden die Ergebnisse der Kreativarbeit aller Dekanatsverbände gesammelt und gemeinsam dargestellt." Unklar sei noch die Form - ob in einer Ausstellung, in einem Katalog oder einem Buch zum Beispiel.

Mit vielen ihrer Angebote befindet sich die kfd noch in einer Findungsphase. "Klar ist nur: Wir müssen in einer Zeit des Wandels etwas tun", sagt Monika Horn. Es gibt immer weniger Nachwuchs, und die Neigung zu einem längerfristigen Engagement schwindet weiter. Ihre Inhalte, die immer wieder neu definiert werden müssen, stellt die kfd deshalb auf drei Säulen: Glaube und Religion, Gesellschaft und Politik sowie Frauenbildung. Dabei dürfe aber die Gruppenarbeit vor Ort nicht aus dem Blick geraten, "damit wir mit gut 500.000 Mitgliedern weiter der größte Frauenverband Deutschlands bleiben".

Quelle: RP
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