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Xanten
Modenschau in der Römerstadt Xanten

Xanten: Modenschau in der Römerstadt Xanten
Viele Zuschauer kommen immer gern zum Großen Markt, wenn die Interessengemeinschaft Gewerbetreibender Xanten (IGX) in ihrer Schau die neusten Trends für Herbst und Winter vorstellt. FOTO: Armin fischer
Xanten. Am verkaufsoffenen Sonntag, 20. September, schicken sechs Geschäfte Models auf dem Markt über den Laufsteg. Von Heidrun Jasper

Die Rheinische Post ist Schuld. Respektive der Kleinkunst-Wettbewerb um den "Xaver", den die RP vor einigen Jahren installiert hatte und bei dem das Finale stets im Rahmen des Pannekiekers Kochfestes auf dem Großen Markt durchgeführt wurde. "Zwischen 12 und 13.30 Uhr war Leerlauf auf der Bühne", erinnert sich Klaus-Peter Neske; "da hat die Werbeabteilung der Rheinischen Post bei den Xantener Geschäftsleuten angefragt, ob sie die Bühne in dieser Zeit nicht nutzen will". Gesagt, getan: Die Modenschau in Xanten (die vordem mit dem Autofrühling auf dem FZX-Parkplatz in Wardt verbunden wurde) war geboren.

Zum zwölften Mal schicken am Sonntag, 20. September, von 12 bis 14 Uhr sechs Xantener Modegeschäfte jeweils vier bis sechs Laien-Models über einen zwölf Meter langen Laufsteg: Sie präsentieren die aktuelle Herbst- und Wintermode von Wonning, Epping, Stilsicher, Kaenders, Tekath, außerdem Trachtenmode von Schlusen, Lederwaren von Ziegler sowie Brillen von Bentele. Und zwar punktgenau und nach exaktem Zeitplan. Brigitta Bongers-Behrends moderiert die Modenschau, die unter das Thema "Römerstadt Xanten" gestellt wird. Sarah Schmithüsen bereichert die Schau mit tänzerischen Einlagen ihrer kleinen Ballettschülerinnen.

Peter Heinzt (Firma Event Brigade) ist zuständig für den Aufbau des Laufstegs und die Beschallung. Von Radio Niederrhein haben die Organisatoren (dazu gehören neben Friseurmeister Klaus-Peter Neske die Moderatorin Bongers-Behrends und Holger Goersch) 400 Stühle gemietet, die beidseitig des Stegs platziert werden. Die Mitglieder der Interessengemeinschaft Gewerbetreibender Xanten (IGX) nutzen die Gunst der Stunde und öffnen von 13 bis 18 Uhr ihre Geschäfte. "Der Modenschau-Sonntag ist immer der verkaufsstärkste Tag für den Einzelhandel", weiß Klaus-Peter Neske. "Manchmal nehmen Kunden sogar Models mit in den Laden und sagen der Verkäuferin: Das alles, was sie anhat, will ich kaufen", erinnert er sich an Situationen aus den vergangenen Schauen. Die eingangs genannten Boutiquen und Modehäuser haben jeweils acht Minuten, ihre Kollektionen zu einer Musik zu präsentieren, die Holger Goersch in Absprache mit ihnen zusammenschneidet. Zum großen Finale marschieren noch einmal alle Models auf, die Inhaber der beteiligten Geschäfte werden vorgestellt.

Dem Motto der Modenschau werden die Initiatoren durch eine 15-minütige Schau gerecht (vorgesehen für 12.30 Uhr), bei der Vivian Neske Römermode vorstellt, die drei von Friseurmeister Neske und seinem Team frisierte Models zeigen.

Zudem ist ein Interview mit Museumspädagogin Dr. Kathrin Jaschke geplant, die einiges über die Mode der Römerinnen zu erzählen weiß.

Ach ja: Wenn die Geschäftsleute Lust auf Mode machen, kann Frau in Ruhe schauen, was da auf dem Laufsteg gezeigt wird. Denn für den Göttergatten gibt es auch was zu gucken: Oldtimer, die im Rahmen des von Ivor Tekath organisierten vierten "Xantener Classic-Day" auf dem Markt positioniert werden!

Quelle: RP
 
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