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Xanten
Musik, auf die sich das Publikum freuen darf

Darauf können sich die Zuhörer freuen: Der Psalm 127 (126) "Nisi Dominus", eine doppelchörige Kantate von Georg-Friedrich Händel (1685-1759) gehört in die Reihe der konzertanten italienischen Vesperpsalmen. Er war für die Vespermusiken bestimmt, die in der Kirche Santa Maria del Monte Santo an der Piazza del Populo in Rom stattgefunden haben.

Antonio Vivaldi (1678-1741) galt in seiner Zeit als einer der bedeutendsten Violinvirtuosen. Das "Magnificat g-Moll" und das "Gloria D-Dur" sind groß angelegte Werke. Das Magnificat gehört stilistisch zur Gattung der barocken vokal-instrumentalen italienischen Kantate des 18. Jahrhunderts. Das Gloria, auch kantatenartig angelegt, steht im Stil der "Missa Concertata" des 18. Jahrhunderts. Vor allem die prägnanten Chorsätze mit ihren harmonischen und melodischen Ausdrucksfolgen führen zu einer musikalisch bildhaften Textinterpretation.

Die Kantate Jauchzet Gott in allen Landen BWV 51 hatte Johann Sebastian Bach (1685-1750) für den 15. Trinitatissonntag im Jahre 1730 bestimmt. Das Werk stellt außerordentlich hohe Anforderungen an die Interpreten (Solo-Sopran / Solo-Trompete). Der erste Satz ähnelt der Form des Instrumentalkonzertes, der Schlusssatz, das "Halleluja", ist eine virtuose Fuge. Beide Sätze werden bestimmt von kunstvollen Koloraturen im Part des Solo-Soprans und des Solo-Trompeters.

Das umfangreiche kompositorische Schaffen von M.-A. Charpentier (1643-1704) weist Kompositionen aller Gattungen der "Musica sacra" auf. Er galt als einer der kreativsten Komponisten im Frankreich der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Das "Te Deum", H 146, gehört wohl zu den populärsten Werken Charpentiers; ein brillantes Werk in der beliebten Tonart D-Dur, in dem königliche, bittende und hoffnungsvolle Elemente erklingen. Das internationale Fernsehen hat das Hauptthema des Prelude 1954 zum Signet seiner Eurovisions-Sendungen gemacht. Dadurch wurde es weltweit bekannt.

Quelle: RP
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