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Xanten
Musikalischer Sommerabend mit "Rock am Dom"

Xanten. Nach dem Läuten der Xantener Glocken ging es los. Das Publikum machte begeistert mit.

Schon von weitem machte das Festival "Rock am Dom" auf sich aufmerksam. Für den einen ungewohnte Klänge, die von der Domplatte an der Westseite kamen, für den anderen ein Signal, auf das er lange gewartet hat. "Rock am Dom" ist ein etabliertes Festival, das für gute Musik bekannt ist und unter anderem auch den Sommer einläutet.

Dieses Mal klappte es optimal, denn das Orgateam um Maren Hänel (25) und ihren Bruder Steffen (22) hatten richtig gutes Festivalwetter bestellt. Ein lauer Juniabend füllte sich mit den verschiedenen Musikrichtungen und guter Laune. "Der Start hat schon gut geklappt", sagte Maren Hänel. "Jedes Jahr mischen wir neu und können für unterschiedliche Musikgeschmäcker etwas anbieten", so die Macherin.

Das Thema Sicherheit gehörte zum Abend. Der Aufforderung, Taschen zu Kontrollzwecken zu öffnen, kamen die Besucher selbstverständlich nach. "Wir haben ein absolutes Glasverbot ausgesprochen und folgen Sicherheitsaspekten. Aber am Dom ist es friedlich", sagt Hänel. Gleich vier Bands schlugen am Victor-Dom auf. Den Start machte mit American Folk die junge Dortmunder Band "Walking on the Rivers". Sie holten ihr Publikum aus dem Alltag ab und gaben mit ihren Songs den Weg vor. Die Band Jahm! legte mit Songs aus dem neuen Album "Between The Lines" nach, wie Sänger Andreas Müller dem Publikum erzählte. Die Band ist im Indiepop mit Rock zu Hause. Die dritte Band "The Boy Who Cried Wolf" kommt aus dem Pott. Omen ist Nomen, Sänger Patrick Huven folgt mit seiner Band musikalisch einer Lebensweisheit: Das Gute siegt. Mit der Kölner Band "When The Stars Collide" erlebt das Publikum Neon Rock auf ausgefallene Weise samt einer tollen Bühnenshow.

Längst war die Domplatte gefüllt. Nachtschwärmer kamen wie auch Besucher vom Schottischen Festival wechselten den Standort. Gründe, warum "Rock am Dom" zum Erlebnis wird, brachten die Xantenerinnen Natascha und Frauke auf den Punkt. "Die Bands sind toll. Man kennt sich und trifft immer wieder Bekannte. Vor allem, dass alle Generationen vertreten sind, finden wir toll und dass der Eintritt frei ist." Von der Musik förmlich anlocken ließ sich der Niederländer Ron aus Assen. "Super", meinte er. Auch die Rheinbergerin Lea (21) war erstmals dabei. "Die Domplatte ist der richtige Ort. Die Atmosphäre stimmt. Ich höre zwar andere Musik, aber mir gefällt es." Zum zweiten Mal erlebte das Alpener Ehepaar Marianne und Johannes Schütt das Festival. "Wir sind dafür extra nach Xanten gekommen. Wir sind eigentlich Rock-Fans. Die Bands sind wieder gut und die Stimmung am Dom gefällt uns."

Zum Jahresende starten die Planungen für das Festival im kommenden Jahr. Gesponsert wurde das Konzert von Santin, der Volksbank und Sparkasse, dem Lions-Club, Elektro Hoffmann und die Sozialstiftung der Stadt.

(sabi)
 
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