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Xanten
Musikcamp: Junge Belgier rocken Xanten

Xanten. Im Heu schlafen und den ganzen Tag Musik machen: Dies ermöglicht seit 16 Jahren Peter Vangestel Musikschülern aus dem belgischen Aarschot. Eine Woche lang dauert das intensive Übungsprogramm auf dem Moerenhof in Marienbaum.

Jeden Morgen um 10 Uhr beginnen für die Sieben- bis 18-Jährigen, die sonst meist "nur" solo spielen, die Übungseinheiten in fünf verschiedenen Bands mit jeweils zwei Musiklehrern. Vier Stunden lang geht es querbeet durchs Rock-, Pop, Reggae- und Funk-Programm. Auch flämische Schlager sind dann dabei.

Musik, die nicht in allen Teilen jedem jungen Musiker auf Anhieb gefällt. Aber auch das gehört zum Treffen. Fernab der Heimat konzentrieren sich die Kinder und Jugendlichen voll auf die Noten: "Die Kids sollen lernen, auch aus Liedern, die sie nicht kennen oder die nicht ihrem Geschmack entsprechen, das Beste herauszuholen", erklärte der Musiklehrer, für den Xanten so etwas wie eine zweite Heimat ist. Von 1972 bis 1990 hat er in der Domstadt gelebt.

Nur geübt wird noch nicht. Am heutigen Mittwoch sind die Bands von 14 bis 16 Uhr im Kernwasserwunderland zu Gast, am Abend auf dem Kalkarer Marktplatz. Von Xanten verabschieden sich die jungen Musiker am Donnerstagabend.

Da musste allerdings gestern die genaue Auftrittszeit noch abgestimmt werden. Schließlich soll es nicht zu einer Kollision mit dem letzten Konzert des Studentenmusikfestivals kommen. Also spielen die Belgier von 18 bis 19 Uhr und von 20 bis 21 Uhr vor dem Restaurant Dalmatien. Zwischendrin gibt's im Ratssaal Klaviermusik.

(hk)
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