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Xanten
Neue Baugebiete in Marienbaum und Vynen

Xanten. Bauland wird immer mehr zum knappen Gut. Es hat in der Vergangenheit viel Geld in die Stadtkasse gespült, Neubürger in die Domstadt ziehen lassen oder jungen Familien, die bauen wollten, in der Stadt gehalten. Doch mittlerweile sind Neubaugebiete in den Dörfern weitgehend vermarktet. Von Peter Kummer

Darum hat die Stadt nun für Marienbaum und Vynen zwei Planungen aufgelegt und sich dafür die Zustimmung der politischen Gremien eingeholt.

In Marienbaum ist eine landwirtschaftliche Fläche an der Steingensstraße ins Visier der Planer gerückt. Die ein Hektar große Fläche ist inzwischen im Eigentum der Stadt, die das Neubaugebiet auch entwickeln möchte. Nach Abzug der öffentlichen Flächen sollen rund 6000 Quadratmeter parzelliert und einzeln zum Kauf angeboten werden. Erlaubt werden möglicherweise Einfamilienhäuser und Doppelhaushälften mit einem Vollgeschoss. Der Käufer muss sich verpflichten, innerhalb zwei Jahre ein Wohnhaus zu errichten.

Bei der Vermarktung setzt die Stadt große Hoffnung in die Zugkraft des neuen Alleenradwegs. Durch ihn sei es künftig möglich, hohen Freizeitwert, eine alternative Nahmobilität und Wohnen nahe des Ortskerns mit der neuen Nahversorgung miteinander zu verknüpfen. Im Stadt- und Dorfentwicklungskonzept war diese Fläche noch für örtliches Kleingewerbe vorgesehen. Aber derzeit stehen in Marienbaum keine kommunalen Grundstücke mehr zur Verfügung, potenzielles Bauland ist nur noch in Privatbesitz und steht - davon geht die Stadt aus - längerfristig nicht für Neubauten zur Verfügung.

In Vynen will die Stadt das Gelände Op den kleinen Hammel anbieten. Es liegt im Dreieck von Rheinallee, Hammelweg und Vynsche Ley und wird derzeit noch landwirtschaftlich genutzt. Dort sollen etwa 16 Parzellen überwiegend für Einfamilienhäuser entstehen. Interesse an einem Grundstück kann schon jetzt bekundet werden, auch wenn der Termin für den ersten Baustart derzeit noch ungewiss ist.

Für die ehemalige Grundschule in Vynen steht die Stadt in Gesprächen mit einem potenziellen Investor. Hier vermittelte der Heimatverein einen vielversprechenden Kontakt, der möglicherweise zum Erfolg führen kann. Das Gebäude am Sportplatz soll eine Mischnutzung aus Wohnen, Dorfcafé und Nutzung durch die Vereine haben.

Quelle: RP
 
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