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Xanten
Nur 66.000 Gäste im Strandbad

Xanten. Das sind zehn Prozent weniger als im vergangenen Jahr.

FZX-Chef Wilfried Meyer bringt es auf den Punkt: "Diese Saison lässt vor allem einen Wunsch unerfüllt: den Wunsch nach einem 'richtigen' Sommer'", zieht der Leiter des Freizeitzentrums Bilanz zum Ende der Strandbad-Saison. Die Besucherzahlen fielen dementsprechend durchwachsen aus: "Nur rund 66.000 Gäste wurden an den Kassen gezählt." Das seien etwa zehn Prozent weniger als im Vorjahr.

"Im Mai könnte man von einem klassischen Fehlstart sprechen", sagt Wilfried Meyer, denn im ersten Monat der Badesaison habe das Strandbad an keinem einzigen Tag geöffnet werden können. Nach Unwettern und Starkregenereignissen sowie danach erforderlichen Schadenbeseitigungen sei der Sommer auch im Juni nur ganz langsam in Gang gekommen. Immerhin verzeichnete das FZX-Team im August und Anfang September noch einige besucherstarke Tage, die eine viel schlechtere Bilanz verhinderten.

"Während wir in den Vorjahren einen eher früh einsetzenden Sommer beobachten konnten, verlagerte sich die Strandbadsaison dieses Jahr weiter nach hinten", sagt Meyer. Das sei aber grundsätzlich kein Problem, weil man in einem bestimmten Rahmen auf flexible Öffnungs- und Betriebszeiten eingestellt ist. Ein Problem sei jedoch die Personaldecke, da die Arbeitseinsätze immer kurzfristiger zu planen sind, "und geeignete, zuverlässige Aushilfskräfte sind einfach Mangelware".

Viel Lob und Zustimmung erhielten die Betreiber des Strandbades im Mai zum neu eröffneten Strandbadeingangsgebäude mit FZX Info-Center als zentraler Anlaufstelle für Besucher an der Xantener Nord- und Südsee. Die kommenden Monate werden unter anderem genutzt, um weitere Arbeiten am Strandbadeingang vorzubereiten. "Unsere Gäste aus einem Umkreis bis etwa eine Autostunde Anreisezeit sind mit dem Strandbad insgesamt zufrieden." Meyer blickt trotz allem optimistisch in die Zukunft: Vielleicht wird es nächstes Jahr ja endlich wieder richtig Sommer.

(jas)
 
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