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Xanten
Pater Franz Hülsen schickt Weihnachtsgrüße aus Peru

Xanten: Pater Franz Hülsen schickt Weihnachtsgrüße aus Peru
Pater Franz Hülsen. FOTO: wp (Archiv)
Xanten. Der Missionar aus Xanten bereitet sich mit Jugendlichen auf den Besuch des Papstes im Januar vor.

Für den Xantener Pater Franz Hülsen bahnen sich in der nächsten Zeit einige Veränderungen an. Das teilt er in seinem Schreiben an die Freunde und Förderer in seiner Heimat an. Ärzte raten ihm, sich in tiefer gelegene Gebiete zu begeben. Seine Gemeinde im peruanischen n Chiguata liegt auf 3000 Meter Höhe. Hinzu kommt die soziale Situation seiner Ortschaft: Emigrationswellen in Richtung Stadt und Küste führen zu einer starken Entvölkerung. "Momentan wohnt und lebt hier nur noch etwa ein Zehntel der ursprünglichen Einwohnerschaft und somit auch nur noch eine kleine Anzahl von Gläubigen", schreibt Hülsen, der im Xantener Dom zum Priester geweiht wurde. Was Pater Franz in der großen Höhe hält, ist das Tagungshaus. Es ist weiterhin für viele Gruppen und Bewegungen "ein fantastischer Ort zu Einkehr- und Besinnungstagen, wo ich als Priester auch wirklich gebraucht werde".

Die Kirche von Peru bereitet sich auf den Besuch von Papst Franziskus im Januar vor. Nach Lima, und Trujillo wird er auch Madre de Dios im südlichen Regenwald besuchen - in der Nähe von Arequipa. Pater Franz wird mit Jugendlichen seiner Pfarrei "Virgen de Fatima" nach Madre de Dios fahren.

Weihnachten ist für den Pater die "unglaublichste Nachricht, welche die Menschheit jemals gehört hat". Das Fest verdichte "das Herzensanliegen Gottes": die ganze Menschheit mit ihm zu versöhnen und Versöhnung unter den Menschen zu stiften. Durch die Liebesbotschaft, so Pater Franz Hülsen, könnten Egoismus und Halsstarrigkeit seit dem Mord Abels überwunden und Gemeinschaft gefördert werden.

(wp)
 
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