| 00.00 Uhr

Xanten
Physik mit Knalleffekt und "verwundete Enten"

Xanten: Physik mit Knalleffekt und "verwundete Enten"
Höhepunkt beim Dorffest war die Wissenschafts-Show von Professor Doktor Liebermann und Herrn Thomas, besser bekannt unter "Physikanten & Co". FOTO: arfi
Xanten. Beim Dorffest feierte der Heimat- und Bürgerverein Marienbaum mit Unterstützung zahlreicher Vereine und Gruppen sein Jubiläum. Die Hüpfburg und die Spielstraße fielen dem Regen zum Opfer. Von Rita Hansen

In wie fern hängt die Zentrifugalkraft noch einmal mit der Zentripetalkraft zusammen? Warum locken "verwundete Enten" die Marienbaumer auf den Dorfplatz? Was hat "Professor Doktor Liebermann" mit "Knödl" und "Hansi" gemeinsam, und wie gelang es, Wespen von dem reichhaltigen Kuchenbuffet fernzuhalten? Eine Menge Denkanregungen für ein verregnetes Wochenende. Die Antworten auf all diese Fragen fanden sich beim Dorffest. In dessen Rahmen feierte der Heimat- und Bürgerverein (HBV) Marienbaum mit der Unterstützung zahlreicher Vereine und Gruppen sein Jubiläum.

Am ersten Festtag sorgte die Band "The Wounded Ducks" (verwundete Enten) mit einem breiten Rock- und Pop-Repertoire für Partystimmung bis in die frühen Morgenstunden - gemütlicher Ausklang bis zum Morgengrauen inklusive. Durch Regenwetter lässt sich der Marienbaumer doch nicht vom Feiern abhalten. Am Tag danach wurde das Programm, federführend zusammenstellt von Hans Kurzawe, dem stellvertretenden Vorsitzenden des HBV, zwar witterungsbedingt ein wenig gestrafft; aber außer dem Wegfall der Hüpfburg sowie der geplanten Spielstraße fand der Familientag fast wie geplant statt.

Den Auftakt gestalteten Musikverein und Tambourcorps mit einem bunten Melodienmix. Nicht nur die HPH-Wohngruppe präsentierte eine Tanzvorführung, auch die Jungen und Mädchen der Kindertagesstätte Waldzwerge trotzten dem Wetter mit ihrer Aufführung. Ihr einziges Zugeständnis an den Regen: Sie verzichteten wegen der Abfärbgefahr auf die roten Krepp-Kostüme. Hingegen mit einer Halbgesichtsmaske kostümiert wurde HBV-Vorsitzender Dietmar Kisters von "Der Minze". Der Unterhaltungskünstler zauberte gemeinsam mit Kindern und Gespenst "Knödl", bevor seine Bauchredner-Show Kisters zur singenden "Handpuppe Hansi" werden ließ.

Knall-Bonbon des Tages war die Wissenschafts-Show von Professor Doktor Liebermann und Herrn Thomas, besser bekannt als "Physikanten & Co.". Wie man mit Hilfe einer zur Innenseite einer Kurve gerichteten (Zentripetal-)Kraft Gläser kreisen lassen oder mit Laserstrahl, Gitarrenverstärker und Solarzelle für coole Musik sorgen kann, zeigten sie auf einfach erstaunliche, erstaunlich einfach erklärte Art und Weise. Fass-Deformation mit Knalleffekt oder Strom leitende Kinder mit Soundgarantie sorgten nicht nur für Verblüffung, sondern auch für viel Heiterkeit. Physik auf diese Art: Da holte sich auch der eine oder andere Pädagoge Ideen für den Unterricht. Wobei die Nässe es keinem Bühnenakteur leicht machte. Ein Gutes hatte der Regen aber: So blieben Wespen und Bienen dem Kuchen und anderen Leckereien fern. Womit auch die letzte der eingangs gestellten Fragen geklärt wäre.

Quelle: RP
 
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Xanten: Physik mit Knalleffekt und "verwundete Enten"


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.