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Xanten
Politiker kritisieren Stellenkürzung

Xanten. Die SPD hat den Abbau einer Sozialarbeiterstelle für die Betreuung der Flüchtlinge kritisiert. Die Arbeit für die rund 250 Menschen künftig nur noch mit zwei professionellen Betreuern durchzuführen, sei nicht machbar, sagte Maria Schönfelder. Auch Eberhard Ritter (Grüne) machte sich für die Beibehaltung des jetzigen Stellenschlüssels stark. Diese Menschen bedürften nach wie vor einer Betreuung. Zuvor hatte sich schon der Arbeitskreis Asyl alarmiert zu Wort gemeldet und den Vorschlag der Stadt abgelehnt (wir berichteten).

Bürgermeister Thomas Görtz verwies darauf, dass die Zahl der Flüchtlinge abgenommen habe. "Wir haben mehr getan, als wir tun müssten." Eine Reduzierung um eine Betreuerstelle habe nichts mit Unmenschlichkeit zu tun, sondern sei eine Anpassung an die Realität. Pankraz Gasseling (CDU) machte den Vorschlag, dass bestimmte Arbeiten auch ehrenamtliche Mitarbeiter übernehmen könnten. "Einen Antrag auf Kindergeld muss kein Hauptamtlicher schreiben."

(pek)
 
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