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Zum Sonntag
Quasimodogeniti

Xanten. Quasimodogeniti: So heißt der kommende Sonntag. Noch einmal neu anfangen, die Fehler Fehler sein lassen und gut machen, was in der Vergangenheit nicht so gelungen war. Neu und ohne Fehler dastehen, frohgemut ans Werk gehen. Ja, das wäre toll! Wenn das mal ginge.

Es geht! Für Christenmenschen ist das eine Selbstverständlichkeit! Christinnen und Christen wissen: Mit Jesus von Nazareth ist das Wirklichkeit geworden, wonach sich Menschen zutiefst sehnen: neu anfangen können.

Bei Gott darf ich tatsächlich neu anfangen, das Vergangene der Vergangenheit anheimstellen und unbefangen von vorne losgehen. Kein scheeler Blick. Keine Vorhaltung. Nur eben dieses Eine: Du darfst sein! Du bist, wie du bist, ein Kind Gottes, das nicht auf verlorenem Posten steht, sondern wertgeachtet ist, im großen Gefüge der Schöpfung zu bestehen.

Ich darf sein! Was ist das für eine herrliche Zusage! Ich darf sein und leben, lieben, hoffen, sehnen und glücklich sein! Ich bin als Mensch bei Gott geachtet und nicht nur irgendein Körper.

So wie ich sein darf und immer wieder neu anfangen darf bei Gott, so darf das ein jeder Mensch - egal welcher Hautfarbe, Sprache, Nationalität oder Religion. Gott macht als der Schöpfergott da keinen Unterschied! Gott sei Dank!

UWE KLEIN, PFARRER AUS ORSOY

Quelle: RP
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