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Sonsbeck
Rainer Groß setzt auf die Heimat-Karte

Sonsbeck: Rainer Groß setzt auf die Heimat-Karte
Der Bodenständige: Rainer Groß aus Xanten setzt im Wahlkampf plakativ auf seine Verbundenheit mit den Städten in der Region. FOTO: Fischer
Sonsbeck. Der CDU-Gemeindeverband Sonsbeck sichert dem Landtagskandidaten aus Xanten seine Wahlkampf-Unterstützung zu. Von Peter Kummer

In der heißen Phase des Wahlkampfes für die Landtagswahl am 14. Mai setzt CDU-Kandidat Rainer Groß aus Xanten ganz auf den Faktor Heimat. Für die sechs Städte und Gemeinden, die zu seinem Wahlkreis gehören, hat er gesonderte Plakate mit lokalen Motiven in Auftrag gegeben. "Heimat ist da, wo ich mich wohlfühle", sagte er bei der Vorstellung der Plakate am Mittwochabend bei der Mitgliederversammlung der CDU in Sonsbeck.

Zudem kündigte er den Parteifreunden hochkarätigen Besuch aus Berlin zwei Tage vor der Wahl an. Im Xantener Schützenhaus wird am Freitag, 12. Mai, um 16.30 Uhr in einer öffentlichen Veranstaltung Jens Spahn, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Finanzen, erwartet. Darüber hinaus hat Groß für die kommenden Wochen im Team mit anderen Christdemokraten verstärkt Haustürbesuche im Kalender stehen, um sich bei den Wählern vorzustellen.

Die CDU Sonsbeck, die Junge Union und die Senioren Union sagten Groß auf der Mitgliederversammlung ihre tatkräftige Unterstützung im Wahlkampf zu, der jetzt Fahrt aufnimmt. Der Politiker wiederum nutzte die Gelegenheit für einen Appell, am 14. Mai wählen zu gehen.

Inhaltlich kritisierte der CDU-Kandidat unter anderem, dass die rot-grüne Landesregierung den Abschlussbericht zu den Silvestervorgängen in Köln geschönt habe. "Ganze Passagen wurden gestrichen." Den Unterrichtsausfall an den Schulen bezeichnete er als nicht hinnehmbar. "Schüler schreiben Mails und beklagen sich. So etwas habe ich noch nicht erlebt."

Die CDU Sonsbeck konnte 2016 eine stabile Mitgliederzahl verzeichnen. Vier Neuzugänge stehen drei Austritten gegenüber. Insgesamt gehören dem Ortsverband 154 Männer und Frauen an.

Bundestagsabgeordnete Sabine Weiss, die im September erneut kandidiert, bezog Stellung zur geplanten Pkw-Maut. Die bereitet der niederrheinischen Grenzregion Sorge. Besucher aus dem Nachbarland könnten wegbleiben. "Wir haben eine Koalition, und die CSU hat die Maut in ihrem Wahlprogramm. Wir haben zwar dagegengehalten. Aber die Maut ist ein Zugeständnis an den Partner." Der kleine Grenzverkehr dürfe nicht darunter leiden.

Quelle: RP
 
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