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Xanten
Rasant: Riverdance auf Westfälisch in Marienbaum

Xanten: Rasant: Riverdance auf Westfälisch in Marienbaum
"Bauernklatsch" beim kfd-Karneval im Pfarrheim (v. l.): Martina Simons, Christa Adams, Karin Hemmers und Hilde Cleve FOTO: Olaf ostermann
Xanten. Das Marienbaumer Pfarrheim gab sich als Hochburg des Frohsinns. Wer hat's gemacht? Die Katholischen Frauengemeinschaft St. Mariä Himmelfahrt hat's gemacht, die mit ihrem Motto an Biene Maja, Pumuckl und Co. und längst vergangene Kinderzeiten erinnerte und so die Kostümierung bestimmt.

"Volles Haus", heißt es zu Beginn. Beim Blick über die langen Tischreihen und angesichts geballter Frauenpower scheint es an nichts zu fehlen. Kaffee, Kuchen, Schnittchen und geistige Getränke, genau in dieser Reihenfolge und dazu ein humorvollen Programm - so stimmten sich die Närrinnen auf das nahende Karnevalswochenende ein.

Akribisch feilt die Spielschar seit November an ihrem Programm, wie Gabi Schnickers erzählt. Birgit Rennings führt wieder schwungvoll durch den Nachmittag. Das Programm bietet Sketche, Tanzeinlagen und viel Musik mit Schunkelrunden.

Selbst Weltstar Nana Mouskouri kommt eigens nach Marienbaum, der Flughafen Weeze macht es möglich. In entsprechenden Outfits mit weißer Rosen aus Athen sorgt der Thron 2007 für den Augenschmaus mit Eduard Peeters, Karin und Klaus Heien, Karin und Theo Hemmers, Elisabeth und Hans Kurzawe.

Was alles in Marienbaum los ist, erfährt das Publikum beim Bauernklatsch, der Alternative zu ,Bauer sucht Frau'. Beim Tässchen Kaffee lässt sich gut über alles plaudern, diet en dat op Platt. Christa Adams, Martins Simons, Karin Hemmers und Hilde Cleven machen's vor. Dabei gilt Hilde Cleven als Urgestein, das seit Jahrzehnten beim Frauenkarneval mitmischt und bei den Vorträgen der plattdeutschen Sprache den Vorzug gibt.

Für Spaß sorgt auch der Sketch, in dem sie eine Oma spielt, die längerer Zeit nicht mehr gesehen worden ist. War sie krank? Weit gefehlt. Sie hütete als Ersatzglucke - die brütende Henne war überfahren worden - so lange das Bett, bis die Küken geschlüpft waren.

Auch in Teil II hatte die Narretei Vorfahrt. So nahmen Karin Heien und Elisabeth Kurzawe die Gäste mit auf Tour. Als Stewardessen boten sie Sicherheitseinweisungen der besonderen Art. Von wegen Hütchenspiel: Riverdance auf Westfälisch heißt der rasant rhythmische Becherzauber, den die Spielschar zum Besten gab. Erst gegen Abend fand das bunte Treiben ein Ende.

(sabi)
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