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Sonsbeck
"Rock am Dick" - Die Party kann steigen

Sonsbeck: "Rock am Dick" - Die Party kann steigen
Eine etablierte Mark bei Musikfans am Niederrhein: "Rock am Dick" in Sonsbeck präsentiert Jahr für Jahr andere Bands, aber das erfolgreiche Grundkonzept ist unverändert. Das ALKO SBK und vielen Helfer sorgen in ihre Freizeit, dafür dass alle auf ihre Kosten kommen. FOTO: Sandor Lachmann
Sonsbeck. Viel Musik für wenig Geld: Das Festival auf der Wiese in Sonsbeck geht in seine 13. Runde. Sieben Bands stehen auf der Bühne. Fassungsvermögen des Geländes ist begrenzt. Mehr als die Hälfte der Karten ist schon weg. Von Bernfried Paus

Das 13. Festival "Rock am Dick" steht in den Startlöchern. Es wird organisiert von ALKO SBK - die rätselhafte Buchstabenfolge ist längst eine Marke und steht für Allgemeine Konzertorganisation Sonsbeck. Dahinter verbirgt sich eine Gruppe junger Menschen, die sich vor nun schon mehr als zehn Jahren einen Traum erfüllt haben, indem Sie ihr eigenes Festival auf die Beine stellten. Seitdem ist das Festival gewachsen. Die Organisatoren sind alle älter geworden und haben nicht mehr so viel Zeit wie damals, als sie noch Schüler waren. Manch einer ist weggezogen. Doch eins bleibt, wie es war: Mindestens einmal im Jahr treffen sich etwa 40 ALKO SBK-Mitglieder am Niederrhein, um mit den Musikfans ihr Festival zu feiern.

Die Planung beginnt schon etwa ein halbes Jahr im Voraus. Am Dienstag vor dem Festival wird dann die Theorie in die Praxis umgesetzt, und dann geht es richtig los: Zäune aufstellen, Bühne bauen, Pavillons platzieren . . .

So verwandelt sich die leere Wiese mit viel Liebe zum Detail in ein Festivalgelände. Die Mitglieder von ALKO SBK bewerkstelligen all dies in ihrer Freizeit.

Auch wenn sich in den letzten Jahren in der Planung und der Umsetzung einiges getan hat, so bleibt das Festival seinem Grundkonzept treu: Den Besuchern für möglichst wenig Geld möglichst viel bieten, und ganz nebenbei sollen auch alle Helfer ordentlich feiern können.

Auch in diesem Jahr werden wieder sieben Bands auf der Bühne stehen: Damit die erste Band nicht die undankbare Rolle des Eisbrechers schlüpfen muss, werden die Festival-Besucher bereits vor dem Einlass durch das Goodboy-Soundsystem musikalisch ordentlich vorgeheizt.

Dann heißt's Bühne frei für "Die volle Breitseite". Anschließend gibt's melodischen Hardcore von "One hundred Days" auf die Ohren, ehe Band "Grained" aus Fulda Stonerock nachlegt. "Mr. Wallace" bringen Ska aus den Niederlanden mit, und auch die Stammgäste von "Fahnenflucht" sind wieder mit Punkrock am Start. "NH3" reisen mit Skacore aus Italien an und den Abschluss machen "Fake ID" mit Ska und Reggae aus Nijmegen. Auch hungern und dürsten muss bei Rock am Dick niemand. Im Eintrittspreis sind Wasser und Bier enthalten. Im legendären Pommes-Panzer wird die eingespielte Bruzzelcrew für schmackhafte und kostengünstige Speisen sorgen.

Los geht's am Samstag, 27. August, um 16 Uhr. Einlass ist ab 16 Jahre. Tickets kosten im VVK 18 Euro. Die Besucheranzahl ist wieder auf 999 begrenzt. ALKO SBK geht davon aus, dass an der Abendkasse keine Tickets mehr erhältlich sind. Inzwischen ist schon mehr als die Hälfte des Kontingents verkauft.

Empfehlung für die Anfahrt zum Festivalgelände: Aufgrund der geänderten Wegeführung, führt der einzig korrekte Anfahrtsweg mit dem Auto am Waldrestaurant Höfer vorbei. Der Veranstalter bittet die Besucher, die Verkehrs- und Hinweisschilder zu beachten, um eine unproblematische Anfahrt für alle Gäste zu gewährleisten. Außerdem bittet ALKO SBK darum, die Personalausweise nicht zu vergessen. Die Einhaltung der Gesetze zum Schutz der Jugend nimmt der Veranstalter ernst. www.rockamdick.de

Quelle: RP
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