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Sonsbeck
Rock am Dick: Freibier und viel Musik

Sonsbeck. Zum 13. Mal fand am Samstag das Festival in Sonsbeck statt. Sieben Bands standen auf der Bühne. Von Svenja Jesse

Die Stimmung auf dem Festivalgelände war ausgelassen. Bei strahlendem Sonnenschein tanzten die Besucher zur Musik oder saßen mit Bier und Cola auf dem Rasen.

Angefangen als kleines Konzert unter Freunden lockt das Rock-am-Dick-Festival mittlerweile jedes Jahr rund 1000 Musikfans nach Sonsbeck. So auch vergangenen Samstag. Für ein gemischtes Programm sorgten sieben Bands aus unterschiedlichen Musikrichtungen und unterschiedlichen Teilen aus Deutschland und Europa. So waren auch Bands aus den Niederlanden und Italien mit dabei.

Die Jungs der Ska-/Punk-Band NH3 waren direkt aus Italien angereist. "Wir sind heute Mittag angekommen und morgen geht es ganz früh wieder zurück, denn Montag müssen wir wieder auf der Arbeit sein", erzählte Gitarrist Simo auf Englisch. Die siebenköpfige Band hatte bereits Auftritte in ganz Europa. Ihre Texte sind zum größten Teil auf Italienisch und enthalten kurze Passagen auf Englisch. Doch das störte das Festivalpublikum nicht. "Wir hatten schon ein paar Auftritte in Deutschland. Es macht immer sehr viel Spaß hier zu spielen." Aber wie kommt eine Band aus Italien nach Sonsbeck? "Wir haben sie auf einem anderen Festival gesehen und fanden sie super. Da haben wir sie angesprochen, ob sie auch bei uns spielen wollen", erklärte Ina Pins. Die 27-Jährige gehört seit 2008 zum Team der Allgemeinen Konzertorganisation Sonsbeck (ALKO SBK) die das Festival veranstalten. "Das Rock am Dick ist etwas Besonderes, weil es nicht in erster Linie darum geht Geld zu verdienen. Es steckt viel Liebe in dem Festival. Vieles entsteht in Handarbeit und mit viel Spaß. Wir sind ein großer Freundeskreis, der einmal im Jahr hier zusammenkommt."

Auch lokale Bands waren bei dem Festival vertreten. So zum Beispiel die Rheinberger Band "Fahnenflucht". Die Deutschpunker sind bereits zum 2. Mal dabei. "Wir lieben das Rock-am-Dick-Festival. Es ist super organisiert und gut gemischt. Dazu ist es für die Zuschauer erschwinglich und nicht so abgehoben,"so Sänger Thomas "Und das Freibier ist natürlich auch klasse," fügt er lachend hinzu.

Für den Ablauf sorgte ein Team aus 50 freiwilligen Helfern und sieben Organisatoren. Auch das Deutsche Rote Kreuz war vertreten. Einsatzleiter Benny Bruckmann war zufrieden "Es ist wieder eine sehr friedvolle Veranstaltung. Ein paar haben einen über den Durst getrunken. Ansonsten war es ruhig", so sein Zwischenfazit. Wegen einer Unwetterwarnung endete das Festival sicherheitshalber eine Dreiviertelstunde früher. Die Besucher waren trotzdem zufrieden. So schreibt Bene Pötters auf Facebook "Vielen Dank für ein wieder mal großartiges Rock am Dick, Freunde! Auch für euer umsichtiges Handeln im Angesicht des drohenden Unwetters (...) Auf ein geiles Rock am Dick 2017!"

Quelle: RP
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