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Xanten
Schnelles Internet auch für Ortschaften

Xanten: Schnelles Internet auch für Ortschaften
Ein eigenes Glasfasernetz will die Deutsche Glasfaser auf eigene Kosten parallel zum schon bestehenden Netz der Telekom aufbauen. Dabei wird die moderne Technik bis ins Haus gelegt. FOTO: Michael Nacke (mna)
Xanten. Die Deutsche Glasfaser will auch Vynen oder Obermörmter mit moderner Technik versorgen - wenn genug mitmachen. Von Peter Kummer

Noch in diesem Jahr können die ersten Bürger von einem schnellen Internet auch in Xanten profitieren. Voraussetzung: Mindestens 40 Prozent der Einwohner entscheiden sich für das Angebot der Deutschen Glasfaser. Das Unternehmen will, sobald die Quote erreicht ist, die schnellen Verbindungen verlegen. "Bis ins Haus", betonte Marco Westenberg im Planungsausschuss.

Dafür wird der niederländische Manager in den kommenden Wochen und Monaten, sobald die Verträge mit der Stadt unterzeichnet sind, ordentlich die Werbetrommel rühren und bis zum Sommer potenzielle Kunden ansprechen. "Wir können in kürzester Zeit beginnen, sobald die 40 Prozent vorliegen. Ein Aufschieben können wir uns nicht leisten." Neben Xanten gehören auch Sonsbeck, Alpen und Rheinberg zu den ersten linksrheinischen Kommunen des Kreises, in der die Deutsche Glasfaser die Einwohner von ihrem Angebot überzeugen will.

Vorrangig im Blick hat Westenberg in Xanten das Stadtgebiet sowie die großen Ortschaften Beek, Lüttingen, Birten, Marienbaum, Obermörmter, Vynen und Wardt, also rund 96 Prozent der Haushalte. "Das ist für den Anfang schon ziemlich viel. Aber wir können dies noch erhöhen", sagte der Manager. Andere Gebiete wie das Gewerbegebiet Birten, Dombogen, Niederbruch, Landwehr und das Neubaugebiet Birten West haben Priorität zwei. Danach blieben noch einzelne Häuser übrig. Die Eckpunkte des Angebots: Die Deutsche Glasfaser baut das Kabelnetz auf eigene Kosten parallel zum schon bestehenden Netz der Telekom. Der Anschluss kostet monatlich 34,95 Euro plus 50 Euro Bereitstellungsgebühr mit zweijähriger Vertragslaufzeit. Wer frühzeitig zugreift, bezahle keine Anschlussgebühr, betonte Westenberg. Später wären einmalig 750 Euro fällig. Das Umschalten vom bisherigen Anbieter auf das neue Netz erfolgt in kürzester Zeit; allenfalls wäre die Nummer für die Dauer des Wechsels vorübergehend nicht erreichbar.

Quelle: RP
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