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Sonsbeck
Schweiz-Schilder jetzt hinter Plexiglas

Sonsbeck: Schweiz-Schilder jetzt hinter Plexiglas
Freuen sich über neue Schilder auf dem Geologischen Wanderweg (von rechts): Bürgermeister Heiko Schmidt, Oliver Heger und Giovanni Malaponti (Sparkasse am Niederrhein) sowie Karl van Huet, Josef Hansen und Peter Labuda vom Heimat- und Verkehrsverein. FOTO: Armin Fischer
Sonsbeck. Der Heimat- und Verkehrsverein hat mit finanzieller Unterstützung der Sparkasse am Niederrhein die Erläuterungstafeln auf dem Geologischen Wanderweg erneuert. Auch die Verbindung zum Findlingsweg ist fertiggestellt. Von Rita Hansen

Es war im Jahr 1984: Damals setzte der Geologe Wolfgang Dassel gemeinsam mit dem Heimat- und Verkehrsverein Sonsbeck eine (HVV) eine zeitentsprechende Idee um, die bis heute ihre Anziehungskraft nicht verloren hat: den geologischen Wanderweg. Auf einer Strecke von eineinhalb Kilometern "erklärt" er, wie der Höhenzug "Sonsbecker Schweiz" entstand und aus welchen Schichten er besteht. Dies geschieht anhand von sieben Schautafeln. Sie sind auf dem Dürsberg zwischen Friedhof und dem (derzeit gesperrten) Aussichtturm postiert. Hier gibt es jeweils am Fuß und auf der Aussichtsplattform eine Tafel. Die Erläuterungen sind anschaulich und werden beispielsweise durch Findlinge und Rheinkiesel ergänzt.

Mit viel Engagement setzen sich die Mitglieder des HVV für die Erhaltung des Weges ein. Immer wieder müssen sie Vandalismus-Schäden reparieren. Zerbrochene Scheiben, verbeulte oder komplett zerstörte Schilder - die Instandsetzungen kosten viel Kraft und Geld. Zumindest finanziell erhielten die HVVler jetzt für die notwendig gewordene Komplett-Renovierung der Informationstafeln Hilfe. Die Kulturstiftung der Sparkasse am Niederrhein ermöglichte "mit ihrer großzügigen Unterstützung" die Erneuerung der Tafeln. Giovanni Malaponti, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse am Niederrhein, sowie Oliver Heger, Sonsbecker Geschäftsstellen-Leiter, überzeugten sich am Wochenende davon, wie sinn- und lehrreich das Geld angelegt wurde. "Von den sieben Schildern mussten vier Alutafeln neu gedruckt werden. Alle sieben Stationen haben neue Plexiglasplatten zum Schutz erhalten. Zudem konnten von dem Geld zwei Ständerwerke neu hergestellt werden", berichtete Karl van Huet, HVV-Vorsitzender. Bürgermeister Heiko Schmidt dankte nicht nur für die Gelder. "Die finanziellen Mittel müssen vorhanden sein. Aber man muss auch ein Auge dafür haben, wo etwas gemacht werden muss", erklärte er. So galt sein Dank dafür, "dass die Tafeln wieder Fußgängern wie Radfahrern ermöglichen, sich auf der beliebten Strecke zu informieren und gemütlich rasten können". Er hege die Hoffnung, dass die Besucher künftig "pfleglich mit den Tafeln umgehen, denn es steht die Arbeit von Menschen dahinter, die sich mit viel Einsatz darum kümmern." Ebenfalls dem Engagement des HVV zu verdanken ist es, dass der Weg, der den Findlingsweg mit dem geologischen Wanderweg verbindet, inzwischen fertiggestellt wurde. Das 600 Meter lange Teilstück führt vom Waldrand hinunter zum Findlingsweg, so dass noch der Dassendaler Weg überquert werden muss, um auf den Findlingsweg zu gelangen. Damit sei die Wegstrecke eine "runde" Sache geworden.

Quelle: RP
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