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Xanten
So soll das neue Hotel aussehen

Xanten: So soll das neue Hotel aussehen
Der markante Eingang mit Vorfahrt zum Ein- und Ausladen liegt direkt am Nibelungenplatz. FOTO: privat/repro: Fischer
Xanten. Die vorgestellten Pläne ermöglichen einen ersten Eindruck. Das Haus soll 120 Zimmer haben. Von Dirk Möwius

Mit einem virtuellen Model der Xantener Innenstadt wurde die Planung für den Hotelneubau vorbereitet. Computeranimationen ermöglichen zu zeigen, wie das Gebäude vor den Toren der Stadt sich in die Umgebung einfügt. Zu sehen waren sie erstmals öffentlich bei der Vorstellung des Projekts am Mittwoch vor der Ratssitzung (RP berichtete).

15 Millionen Euro sollen in den Neubau mit 120 Zimmern, Gastronomie und Tagungsräumen investiert werden. Das Weseler Architekturbüro Jaeger wurde mit der Planung beauftragt. Grundlage ist der Bebauungsplan, der bereits seit zehn Jahren ein Hotel für das Gelände vorsieht. Angesichts der prominenten Lage wurde Otfried Jaeger beauftragt, ein Gebäude zu schaffen, das sich harmonisch in das Gebiet zwischen neuem APX-Eingang und Altstadt einpasst. Pastellfarbene Sandtöne, abgesetzt mit Anthrazit und Edelstahl oder Glas wurden ausgesucht, das Rot passt zum APX-Eingang gegenüber.

Dem hohen Anspruch des Hotels entsprechend, gibt es einen großen Eingang mit überdachter Vorfahrt unmittelbar am Nibelungenplatz. Rechts davon ist das eigentliche Hotelgebäude mit Zimmern und Suiten. Zur Stadt hin ist es zweigeschossig, durch das Gefälle des Geländes gibt es nach hinten eine Etage mehr. Links geht es in den Tagungsbereich mit 7000 Quadratmeter großen, variabel zu nutzenden, Räumen. Im Erdgeschoss befindet sich die zentrale Küche, die laut Konzept Gourmet-Ansprüchen genügen soll.

Dem Frühstücksbereich ist ein Biergarten vorgelagert, das A-la-carte-Restaurant verfügt über eine Dachterrasse. Die Bar hat direkten Blick auf den Nibelungenplatz. Der Wellness- und Saunabereich würde sich an den Trakt mit den Zimmern anschließen. Bei der Vorstellung wurde aber betont, dass es dafür noch keine genaue Planung gebe.

Ziel ist es zwar, eine Anbindung an das Hotel zu schaffen, aber auch einen auch wirtschaftlich eigenständigen Bereich, möglicherweise in Kombination mit Physiotherapie. Bürgermeister Thomas Görtz betonte, dass der Aspekt Sauna aus seiner Sicht für Xanten sehr wichtig sei und er die Entwicklung dort genau verfolgen werde.

Projektentwickler Norbert Wehling betonte auf Nachfrage, dass alle Bereiche des Hotels barrierefrei zu erreichen sein werden. Der behindertengerechte Ausbau der Zimmer sei auch geplant.

Quelle: RP
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