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Sonsbeck
SoLaHa: Kinder haben Schlachtruf drauf

Sonsbeck: SoLaHa: Kinder haben Schlachtruf drauf
Generalprobe: Markus Janßen erklärt Verkäuferin Amy (links) und ihrer Kundin Lena, wie man den Sketch so spielt, dass die Pointen prima sitzen. FOTO: Armin Fischer
Sonsbeck. Generalprobe für die Sonsbecker Kindersitzung geglückt: Morgen steigt das Lampenfieber, dann geht's auf die Bühne. Von Rita Hansen

Gleich zu Beginn wird deutlich, beim Kinderkarneval ist alles etwas cooler. Als die Kinder die Betreuer mit einem "Hallo" begrüßen, stellt Susanne Heinrichs vom Organisationstrio gleich klar: "Hallo? Nichts hallo! SoLaHa Helau!" Das kennen die meisten der 43 Akteure aus dem vorigen Jahr. Sie antworten sofort mit einem so lautstarken "SoLaHa Helau", dass es den Eltern in den Ohren dröhnt. Zur Generalprobe sind Eltern noch zugelassen. Bei der Kindersitzung müssen sie morgen draußen bleiben.

Der Piraten-Nachmittag gehört allein den Kindern. Die Erwachsenen haben schließlich ihre eigene Sitzung. Von Kindern für Kinder bedeutet, dass auch das Programm von Kindern gestaltet wird. Damit beim Auftritt jeder weiß, wann er wo stehen muss, wird bei dieser letzten Probe in Originalkostümen und auf der Bühne geprobt.

Die Moderation übernehmen an diesem Nachmittag Niklas und Ben gemeinsam mit Markus Janßen, der mit Gabriela Peters ebenfalls zu den Initiatoren gehört. "Damit wir die Sketche gut verstehen, ist es wichtig, dass wir ganz leise sind", erklärt er den aufgeregten Darstellern. "Das gilt auch für die Eltern!"

Mit Mikrofon in der Hand und auf der großen Bühne stehend, ist es ganz anders, sein Stück vorzuspielen oder die einstudierte Choreographie zu tanzen. "Den Kindern gibt die Generalprobe Sicherheit und einen Schub fürs Selbstbewusstsein. Außerdem ist es für die meisten die einzige Gelegenheit, das ganze Programm auch selbst zu sehen. In der Sitzung sind alle so aufgeregt, da geht alles an ihnen vorbei", so Gabriela Peters.

Niklas und Ben üben mit den Akteuren immer wieder den Schlachtruf und Raketen. Noch fliegt mal ein Mikrofon mit dem zu zerlegenden Ziegelstein um die Wette, oder es wird mal ein Tanzschritt oder eine Textpassage vergessen. Wie sich das eben für eine Generalprobe gehört.

Es wird mal ein Kind etwas gedreht, damit es bei der Sitzung von allen gesehen wird, oder es gibt Tipps zur Mikrofonnutzung.

Im Grunde passt alles. Da wirbeln die Tanzgruppen mit tollen Choreographien über die Bühne, die Sketche sitzen. Die kleinen Besucher dürfen sich auf viele lustige Szenen freuen. So "lernt" man beispielsweise, sich um "Kleinigkeiten" selber zu kümmern, in Afrika besser nicht zu gesund zu sein, Gemüse einfach nur zu essen oder Stöcke freundlich zu behandeln. Nach der Sitzung werden Sonsbecker Jungen und Mädchen komplizierte Nachnamen verwenden, Ärzte mit Vorsicht behandeln und im Bus Rücksicht nehmen.

Stimmungsmäßig tanzten schon bei der Probe viele Kinder vor der Bühne bei den Liedern mit. Morgen wird es noch bewegender. Dann ist Mitmachen bei den Karnevalshits ausdrücklich Programm.

Quelle: RP
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