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Sonsbeck
Son'Theater macht schöpferische Pause

Sonsbeck: Son'Theater macht schöpferische Pause
2011 hatte das Stück " Ein Bett voller Gäste" Premiere im Kastell. FOTO: Ostermann, Olaf (oo)
Sonsbeck. Nach vielen jährlichen Aufführungen hat die Laienspielgruppe eine schöpferische Auszeit genommen. Das Stück für die nächste Saison wird aber bereits ins Auge gefasst. Der hohe Anspruch der Truppe soll auf jeden Fall erhalten bleiben. Von Rita Hansen

Anfang des Jahres schrieben die Vorstandsmitglieder des Son'Theaters die Besucher ihrer Vorstellungen an, um sie auf ein Jahr ohne Son'Theater-Aufführungen vorzubereiten. "Wir hören nicht auf! Wir machen lediglich eine schöpferische Pause, um uns neu zu orientieren und neu aufzustellen", erläutert Vorstandsmitglied Eberhard Schwenk die Hintergründe. Das Amateur-Ensemble habe seit vielen Jahren jedes Jahr ein Stück auf die Bühne gebracht. Jetzt brauche es einmal eine Auszeit. Zudem müsse sich der seit 2014 aktive Vorstand aus beruflichen Gründen neu formieren. All das zusammengenommen sorgte für die "2016-Pause" der Aktiven.

"Gerne würde sich das Team vergrößern", sagt Schwenk. "Wir suchen Leute, die Interesse am Theaterspiel haben." Ganz gleich, ob es darin besteht, auf der Bühne oder hinter den Kulissen zu agieren. Das Son´Theater-Team sei eine Truppe mit "gutem Zusammenhalt, die einiges neben den eigenen Theaterstücken miteinander unternimmt".

2015: Genug ist nicht genug" mit (hinten) Renate Heursen-Janßen sowie (v. l.) Beate Dahms, Wolfgang Närdemann und Regina Leurs. FOTO: Ostermann, Olaf (oo)

"Wir sind ein Amateurtheater mit hohem Anspruch an unser Spiel", betont Eberhard Schwenk. Der Anspruch beginnt bei der Auswahl der Stücke. "Wir wollen keine älteren Komödien zeigen, sondern suchen immer die aktuellsten Stücke, die parallel in großen Städten gespielt werden."

So ist auch für den Auftakt nach der Spielpause im Frühjahr 2017 ein ganz neues Stück in der näheren Auswahl. Das werden sich die Aktiven in den kommenden Wochen auf der Bühne ansehen und dann entscheiden, ob es ihre Komödie für 2017 wird. Dabei geht es nicht nur um den Inhalt. Auch die technischen Umsetzungsmöglichkeiten spielen eine wichtige Rolle. Gehört doch das Bühnenbild ebenso wie das eigentliche Spiel zum hohen Anspruch, den die Akteure an sich und ihre Darbietung stellen.

"Altweiberfrühling" hieß es 2013. FOTO: Fischer, Armin (arfi)

Licht und Ton sowie Maler- und Tapezierarbeiten für das Bühnenbild werden alle von Fachleuten erledigt. So können sich die Akteure auf die Proben und das Spiel konzentrieren. Schwenk: "Schließlich haben alle ja auch noch einen Beruf."

Auf das neue Stück dürfen die Zuschauer also gespannt sein. "Ich habe bereits beim Lesen des Stückes viel gelacht und freue mich sehr auf die Komödie", so Schwenk. Ob es dieses Stück oder doch ein anderes wird, das würden die kommenden Wochen zeigen.

Auch der Internetauftritt des Son'Theater macht derzeit eine Pause. "Die Seite war etwas in die Jahre gekommen und wird derzeit moderner gestaltet", erklärt Vorstandsmitglied Eberhard Schwenk.

Wer Interesse an einer Mitarbeit beim Son'Theater kann sich per E-Mail wenden an sontheater@online.de

Quelle: RP
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