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Sonsbeck
Sonsbecks Kinder bauen bunte Brücken

Sonsbeck: Sonsbecks Kinder bauen bunte Brücken
Jasmin (8 Jahre), Celine (7) Tabita (7) und Nadine (6) hatten viel Spaß beim Anmalen der Brückenteile. FOTO: Olaf Ostermann
Sonsbeck. Feier zum Weltkindertag hat sich in den zurückliegenden 15 Jahren zur beliebten Tradition entwickelt. Von Rita Hansen

"Kinder bauen Brücken, wo Erwachsene Mauern ziehen" lautete das Motto des Sonsbecker Weltkindertages. Brücken bauten die Kinder im Wortsinne. Dafür bemalten sie Bretter mit bunten Farben, um sie anschließend als Teilstücke an eines der fünf Brückenelemente zu nageln. Die Brückenteile sind flexibel einsetzbar - in der Grundschule, im Rathaus oder auf dem Kastellplatz. "Wo immer sie angefordert werden", so Martin Nenno, der die Jungen und Mädchen beim Hämmern unterstützte.

Längst hat sich die Feier zum Weltkindertag zur Tradition entwickelt. "Wir haben vor 15 Jahren gedacht, so ein Kinderfest muss es in Sonsbeck auch geben. Mit einer solchen Entwicklung haben wir damals nicht gerechnet", sagte Petra Olfen, von Beginn an im Organisationsteam. "Fröhliche Kinder, denen man ansieht, dass sie Spaß haben. Ein Tag, an dem alles andere außen vor bleibt", ist ihr Antrieb. Kinderlachen sei "Zukunftsmusik". Musik ganz gegenwärtig machten auf dem Kastellplatz zahlreiche Trommeln. Ganze Geschichten erzählten die kleinen Trommler. Wer nicht trommelte, stürmte die Fußballhüpfburg, ließ sich schminken oder zeigte handwerkliche Kunstfertigkeit bei der Bearbeitung von Ytong-Steinen. So wie Ben, der mit einer Säge seinen Stein bearbeitete. Was genau daraus werden sollte, wusste er noch nicht. "Erst mal kommen die Ecken ab." Daneben lief ein Autorennen per Wickelmechanismus. Johanna trat gegen Vivien an. Beide wickelten ihre Bänder so schnell auf, wie es die Finger hergaben. Im Eifer des Gefechts fiel da schon mal ein Auto von der Strecke. Maryam war mit Sophie, Julia und Mio unterwegs. "Ich finde es klasse, dass wir hier machen können, was uns Spaß macht", freute sich Maryam. Das Spielmobil war vor Ort, eine Torwand wurde aufgebaut, Holzklötze ermöglichten den Entwurf architektonischer Brückenkonstruktionen. Lachend ließen sich zwei Knirpse auf einem Autoreifen-Rollbrett über den Platz ziehen. Konrad (8) sagte: "Es ist ein schöner Tag, weil die Kinder alle spielen und nicht zu Hause vor der Glotze sitzen." Einen solchen Tag könnte es ruhig öfter geben.

Brücken könne man zwischen allen Kulturen und Menschen bauen, da gebe es bei den Kindern keine Mauern. "Die toben und spielen alle zusammen", sagte Mila Verhülsdonk vom Organisationsteam des Sonsbecker Weltkindertages (WKT). Elf Vereine und Institutionen sowie die Gemeinde beteiligten sich an der Gestaltung. Zum kleinen Jubiläum hatte man Zauberer Heiner bestellt. Alle fünf Jahre lässt sich das WTK etwas Besonderes einfallen.

Quelle: RP
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