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Sonsbeck
SPD fordert Geld für die Schulweg-Sicherung

Sonsbeck. In Sonsbeck gibt es keine Schülerlotsen mehr, da die Schüler der Gesamtschule in den Jahrgängen fünf bis sieben nicht das erforderliche Alter für diesen Dienst haben. Ein Aufruf der Gemeindeverwaltung zum ehrenamtlichen Engagement ist ohne Resonanz geblieben. Damit ist ein wichtiger Baustein in der Schulwegsicherung weggebrochen, denn insbesondere der Einsatz von Verkehrshelfern hat die Sicherheit der Kinder auf dem Schulweg erhöht und sei somit unverzichtbar, erklärt die SPD-Fraktionsvorsitzende Christa Weidinger.

Ihre Fraktion beantragt deshalb, Verkehrshelfer als geringfügig Beschäftigte einzustellen. Weidinger: "Auch wenn die Schulwegsicherung nicht zu den Pflichtaufgaben einer Gemeinde gehört, sehen wir es als kommunale Aufgabe, für einen sicheren Schulweg zu sorgen." Zahlreiche Grundschüler müssten auf ihrem Weg zur Schule äußerst stark frequentierte Landstraßen wie zum Beispiel die Hochstraße und die Weseler Straße überqueren. Um Gefahren abzuwenden, seien gesicherte Übergänge unerlässlich.

"Die Attraktivität der Gemeinde Sonsbeck für junge Familien sollte sich nicht in dem Angebot preisgünstiger Baugrundstücke und Geldgutscheinen für Neugeborene erschöpfen", sagte die Fraktionsvorsitzende. Und: " Die Sicherheit der Kinder muss diesen überschaubaren finanziellen Aufwand wert sein." Bei der Verwendung von Haushaltsmitteln müsse man die richtigen Prioritäten setzen. Erstmals beraten wird der Antrag heute im Schulausschuss ab 17 Uhr im Kastell.

(hk)
 
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