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Xanten
Spielplatz: Grüne bemängeln Konzept, Eltern optimistisch

Xanten. Das vom Rat verabschiedete Spielplatzkonzept ist nach Ansicht des Grünen-Fraktionsvorsitzenden Frank Seitz falsch konzipiert. Die Interessen kleinerer Kinder seien nicht berücksichtigt worden, sagte Seitz. In Lüttingen wurden seinerzeit ausschließlich Kinder ab acht Jahre befragt. "Den Eltern der Bürgerinitiative geht es aber bei ihrem Kampf für den Erhalt des Spielplatzes auch um die jüngsten Sprösslinge. Denn die können den weiten Weg bis zum nächsten Spielplatz, der im Rahmen des Spielplatzkonzeptes zur Verfügung steht, gar nicht erreichen."

Der offensichtliche Bedarf sollte berücksichtigt werden, auch wenn er etwas vom starren Konzept abweiche, erklärte Seitz. Er schließt nicht aus, dass hinter der geplanten Schließung in Lüttingen Interessen der Stadt stehen könnten, das Gelände als Bauland zu vermarkten.

Heute wird der Planungsausschuss einen Bürgerantrag für den Erhalt des Spielplatzes An der Nettkull/Am Blauen Stein debattieren. Die Anwohner sind optimistisch: "Wir haben mit allen Parteien Gespräche geführt, die zum großen Teil sehr konstruktiv waren, und gemeinsam Ideen entwickelt, wie wir den Spielplatz im Sinne des Spielflächenkonzepts erhalten können", sagte Anwohnerin Lene Burkhard.

Sie betonte eine große Bereitschaft der Anwohner, sich zu engagieren. Im Konzept stehe, dass Elterninitiativen auf jeden Fall gefördert werden sollen. "Zumal die Fläche - anders als beispielsweise der Spielplatz in Marienbaum - sowieso als Kommunikationszentrum erhalten bleiben soll. Wir wünschen uns, dass die Kinder neben dem geplanten Sandkasten auch weiterhin zwei oder drei Geräte zum Spielen haben."

(pek)
 
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