| 00.00 Uhr

Lokalsport
0:4 - doch die Concordia verdient sich ein Lob des Favoriten

Ossenberg. Fußball-Kreispokal: Der SV Sonsbeck zog gestern in Ossenberg ins Halbfinale ein. Der Außenseiter verschoss einen Strafstoß. Von Rene Putjus

"Time To Wonder" von Fury in the Slaughterhouse begleitete die 22 Fußballer auf dem Weg zum Mittelkreis. Martin van de Mötter, Platzsprecher bei Concordia Ossenberg, hielt den Song für die richtige Motivationsspritze. Denn die gastgebende B-Liga-Mannschaft war gestern im Viertelfinale des Fußball-Kreispokals krasser Außenseiter. Das Team von Björn Quint empfing den SV Sonsbeck aus der Landesliga, der bereits in den ersten 45 Minuten alles klar machte. Am Ende zog der Favorit mit einem 4:0 (3:0)-Erfolg in die Vorschlussrunde ein, wo Anfang April 2017 die SpVgg Rheurdt-Schaephuysen der nächste Gegner sein wird.

Quint musste Pokalschreck Patrick Wielinski, der im Achtelfinale gegen den GSV Moers zwei Treffer erzielt hatte, draußen lassen. Der Stürmer hatte sich beim Liga-Spiel gegen den SV Vynen-Marienbaum beim Torjubel verletzt. Die elf Ossenberger, die auf dem Rasen standen, hielten läuferisch und kämpferisch gut dagegen. "Das war eine klasse Leistung. Allerdings hat uns doch ein wenig der Mut gefehlt. Es war dennoch ein tolles Erlebnis. Ein Treffer für uns wäre verdient gewesen", resümierte der Concordia-Coach. Den ersten Torschuss vor rund 150 Zuschauern gaben die Ossenberger in der 40. Minute ab. Patrick Utech bekam aber zu wenig Druck hinter den Ball.

Die Gäste hatten natürlich mehr Ballbesitz und bestimmten das Tempo. Die ersten Möglichkeiten für sie gab's in der zehnten Minute. Zunächst klärte Benny Paes kurz vor der Torlinie, wenig später konnte sich Keeper Carsten Pattberg erstmals auszeichnen. Robin Schoofs erzielte dann das 1:0 (20.) und kurz vor dem Seitenwechsel das 3:0 (45.). Max Fuchs markierte das 2:0 (38.). Trotz des deutlichen Rückstands ließen sich die Gastgeber im zweiten Abschnitt nicht hängen. Dennoch gelang dem eingewechselten Niklas Maas das 4:0 (60.). Das Ehrentor hatte Utech per Foulelfmeter auf dem Fuß. Chima Martins Ukaegbu hatte einen Ossenberger am Trikot gezogen. Doch Schlussmann Jonas Grüntjens hielt den Strafstoß (90.). SVS-Trainer Sandro Scuderi gratulierte Qiunt nach der Partie: "Der Gegner hat nie aufgesteckt."

Ossenberg: Pattberg; Paes, Nebel, Baumbach, Fischer-Waldemann (73. Pache), Meier, Baumbach, Utech, Strüngmann (65. Stolzke), Hoffacker, Hartung (57. M. Aabido).

Sonsbeck: Grüntjens, Schaap, Janßen, Hahn, Schoofs (65. Terfloth), Kremer, Höptner, Abel (73. Ukaegbu), Fuchs, Terlinden (53. Maas), Schmidt.

Quelle: RP
 
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Lokalsport: 0:4 - doch die Concordia verdient sich ein Lob des Favoriten


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.