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Lokalsport
0:4 gegen Sonsbeck II - der erste Dämpfer für Orsoy

Orsoy. Ups, das nennt man dann wohl einen klassischen Fehlstart! Kaum stand fest, dass Igor Draganov beim SV Orsoy wieder am sportlichen Ruder steht, da musste der neue Cheftrainer auch schon beichten. "Die Niederlage nehme ich auf meine Kappe", gestand Draganov nach dem 0:4 des SVO im Heimspiel gegen den SV Sonsbeck II ein. Von Detlef Kanthak

Des Trainers Eingeständnis bezog sich auf die Hintermannschaft, die Draganov notgedrungen umzustellen hatte. Mit dem verletzten Björn Kluth und dem noch gesperrten Cengizhan Gökhaya fielen zwei Stützen aus, die der Trainer mit forschem Spiel zu ersetzen gedachte. Oshipai von Schwartzenberg in die Mitte, mit Jonas Jaschka und Niklas Leitlauf zwei ganz junge und auch nicht allzu erfahrene Burschen daneben - das ging dann auch gründlich schief. "Wir hätten das anders lösen müssen", erklärte Draganov, als das Kind schon in den Brunnen gefallen war.

Allerdings, allein der Defensive nun einen großen Ranzen voller Fehler zu packen, trifft es auch nicht. Gegen die kompakt in der Defensive stehenden Gäste fielen auch den erfahrenen Akteuren im Orsoyer Spiel nur selten gelungene Spielzüge ein. So war es überschaubar, was auf das Tor von Schlussmann David Vengels abgeschickt wurde. Matthias Morawin versuchte es im ersten Abschnitt aus der Distanz, Fatih Sanverdi musste aus wenigen Metern klein beigeben - das war's aber auch schon mit der Orsoys Herrlichkeit in Abschnitt eins.

"Wir mussten für das Spiel nicht viel machen", rechtfertigte Sonsbecks Trainer Thomas Dörrer die abwartende Haltung seiner Mannschaft, die mit ihren Gegenzügen die nicht eingespielte Orsoyer Abwehr leicht aus den Angeln hob. In der sechsten Minute eroberte Klaus Keisers den Ball in der eigenen Hälfte, durfte das Orsoyer Hoheitsgebiet ohne Gegenwehr kennenlernen und den Ball zu Jonas Gerritzen bringen, der zum 0:1 einschob.

Bis zur Pause legten die Sonsbecker noch nach. Keisers spurtete in den Eckstoß des agilen Timo Evertz und köpfte nach 36 Minuten zum 0:2 ein. Zur Abwechslung ein langer Freistoß, wieder Keisers, der den Ball über den herauseilenden Yannick Regner köpft - und schon hatte der SVS II bis zur Pause bereits ausgesorgt.

Nach dem Wechsel erhöhten die Orsoyer noch einmal die Frequenz, während im Sonsbecker Lager die Kräfte nachließen. "Da haben wir auch einiges zugelassen", befand Dörrer, "aber dafür haben wir ja auch einen guten Torwart." Vengels parierte in einigen Szenen glänzend und wahrte den Vorsprung, den Gerritzen sechs Minuten vor dem Spielende sogar noch weiter ausbaute.

SV Orsoy: Regner; Stieler, Leitlauf, von Schwartzenberg, Joschka (67. Ali), Morawin, Lekiqi, Tittel, Sanverdi, Barth (60. Rentsch), Ayna.

SV Sonsbeck II: D. Vengels, ten Elsen, Terlinden, J. Vengels, Quernhorst, Timm (85. Tatzel), Bothen (63. Herres), Keisers, Hornbergs, Geritzen, Evertz (81. Schuster).

Quelle: RP
 
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