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Lokalsport
0:5 - für den TuS Xanten sieht's düster aus

Xanten. Fußball-Bezirksliga: In Sevelen kassierte der Tabellenvorletzte gestern die nächste Packung. Von Rene Putjus

Die Bezirksliga-Fußballer des TuS Xanten haben gestern im Abstiegskampf den nächsten Nackenschlag kassiert. Nach der unerfreulichen Vorstellung im Kellerduell beim SV Sevelen ist nicht davon auszugehen, dass die Domstädter die Klasse halten. Der Tabellenvorletzte holte sich beim Viertletzten eine 0:5 (0:1)-Packung ab. Trainer Gerd Wirtz war bedient. Das lag nicht nur an der Niederlage. Personell sieht's ebenfalls düster aus. Vor dem Anpfiff sagte Baris Akbay, der gerade erst wiedergenesende Hoffnungsträger, aus persönlichen Gründen ab. Ob und wann der Mittelfeldakteur wieder dazustößt, steht in den Sternen. Zudem flog in Sevelen Pascal Seitz mit Gelb-Rot vom Platz (84.). Roshan Olen Damocles knickte überdies in der Schlussphase um und musste in Krankenhaus gebracht werden. "Das sah nicht gut aus. Er fällt sicherlich länger aus", mutmaßte Wirtz.

Am Spielfeld lag's nicht, dass der TuS so gut wie chancenlos war. Die Hausherren hatten den Ascheplatz gut präpariert. Die Gäste, die sich auf die Fahne geschrieben hatten, sich vehement gegen die Rückkehr in die A-Liga zu stemmen, erarbeiteten sich gestern nur eine nennenswerte Möglichkeit. Patrick Biegala vergab die Großchance nach gut fünf Minuten. Dann lief beim TuS nicht mehr viel zusammen.

Sevelen ging durch Tobias Winkler in Führung. Vor dem 0:1 machte Jos Hennemann nicht den sichersten Eindruck. Der Schlussmann hatte den Ball nach einer hohen Flanke schon zwischen den Handschuhen, wurde dann aber von einem Gegenspieler touchiert und ließ das Leder los. "Das war so ein typisches Xantener Gegentor. Jos hätte nur die Knie mit hochziehen müssen, dann wäre es nicht so weit gekommen", so Wirtz. In der Pause sprachen sich die Xantener Mut zu und wollten den Gegner in Hälfte zwei unter Druck setzen. Doch in der 48. Minute schlug wieder der SVS zu. Philipp Langer traf zum 2:0. Die Hausherren wirkten spritziger und zeigten eine hohe Laufbereitschaft. Der TuS hatte nicht das passende Gegenmittel parat. Winkler durfte sich weitere zweimal in die Torschützenliste eintragen (61./80.). Julias Maas setzte in der 84. Minute noch einen drauf. "Die Jungs sind zu oft zu brav. So funktioniert Abstiegskampf nicht", sagte Vorstandsmitglied Heribert Kerkmann.

Es spielten: Hennemann; Plum (76. Menne), Kluckow, S. Giltjes, Bock, Friedhoff (58. Hahne), K. Demiri (46. Winkler), D. Giltjes, Olen Damocles, Seitz, Biegala.

Quelle: RP
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