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Lokalsport
13 Alpener Treffer und ein Misserfolg für Millingen

Alpen/Millingen. Fußball-Kreisliga A: Die Viktoria schickte Asterlagen zweistellig heim, der SVM verlor 0:1 gegen Rheurdt-Schaephuysen. Von Detlef Kanthak

Nach 77 Minuten ihres ersten Spieltags hatte die A-Liga bereits ihr erstes zweistelliges Ergebnis der Saison. Und Jan-Luca Rassiers Treffer zum 10:0 gegen den TuS Asterlagen sollte noch nicht einmal der Schlusspunkt gewesen sein, denn am Ende hatte Viktoria Alpen sogar mit 13:0 (4:0) gewonnen. Trainer Jörg Schütz mochte das Torfestival gegen einen schwachen Kontrahenten allerdings auch nicht überbewerten.

"Ein solches Ergebnis nimmt man gerade zum Auftakt der Spielzeit natürlich gerne mit", erklärte er. "Aber die 13 Treffer müssen morgen auch schon wieder aus den Köpfen der Spieler raus sein." Dann tritt die Viktoria beim TuS Xanten an, und noch einmal so leicht wird es ihr am Fürstenberg sicherlich nicht gemacht werden.

Schütz sah nach einer Viertelstunde, dass die Viktoria immer besser in Schwung geriet. "15 Minuten Anlauf haben wir schon gebraucht", blickte er auf die Ouvertüre der Partie. Dann ging's so richtig los. Bis zur Pause hatten Nils Speicher, der es bis zum Schlusspfiff auf fünf Treffer brachte, Nico Goergen, Yiber Konjuhi und Tobias Schmitz mit dem ersten seiner vier Treffer, ein 4:0 vorgelegt. Beim TuS verabschiedete sich ein Akteur zu diesem Zeitpunkt per Ampelkarte, zwei weitere Gästespieler sollten in der Schlussviertelstunde mit knallrotem Karton aus der Tasche von Schiri Fabian Spitzer noch folgen. Rassiier ließ dem 10:0 später auch noch das 12:0 folgen.

Ohne Torerfolg blieb der SV Millingen, der in seinem Heimspiel gegen die SpVgg. Rheurdt-Schaephuysen eine 0:1 (0:0)-Niederlage hinnehmen musste. "Ein ganz schlechtes Spiel meiner Mannschaft, und somit ein verdienter Sieg für die Gäste", gratulierte Millingens Trainer Markus Hierling dem Kontrahenten nach seinem ersten Spiel an der Seitenlinie der Blau-Weißen. Den Auftakt in Millingen hatte er sich wahrlich schöner gewünscht, doch da machten seine Spieler nicht so recht mit. Das Team leistete sich zahlreiche Fehlpässe, die auf eigener Seite nur selten einen vernünftigen Spielaufbau zuließen und andererseits den Gästen immer wieder in die Karten spielten. Das Tor des Tages passte sich in der 76. Minute auch dem überschaubaren Niveau der Partie an. Aus dem Gewusel heraus verlängerte ein Gästeakteur den Ball ins Millinger Netz, nachdem ein Freistoß der Spielvereinigung von der SVM-Abwehr zwar noch abgewehrt, der Ball aber nicht aus der Gefahrenzone heraus bugsiert werden konnte.

Quelle: RP
 
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