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Lokalsport
4:1 gegen den ESV: Xanten schickt ein Lebenszeichen

Xanten. Fußball-A-Liga: Taktisch starke Leistung des TuS.

Hurra, wir leben noch! Wie Balsam für die Seele des in den letzten Wochen und Monaten so geschundenen TuS Xanten wirkte das gestrige Nachholspiel gegen den ESV Hohenbudberg. Die Domstädter, nur wenige Schritte vom Abstieg in die B-Liga entfernt, schickten den Tabellendritten aus Rheinhausen mit 4:1 (0:0) geschlagen nach Hause.

Da mochte auch Xantens neuer Trainer Rachid Riad angesichts der gelungenen Überraschung das Lachen kaum aus dem Gesicht nehmen. "Das war ein sehr guter Auftritt, wir haben ruhig und taktisch stark gespielt", lobte der Coach sein Team. Man mag auch sagen: Die Handschrift des erst seit Ostermontag für den TuS arbeitenden Trainers war gestern zu lesen. Riads Auswahl stand sicher in der Defensive und legte ihr Spiel gegen das technisch starke Team des ESV auf Konter aus.

Der Erfolg gab dem TuS allerdings erst in der zweiten Halbzeit Recht - dann aber mit aller Wucht. Dominik Jelleßen, von den A-Junioren des TuS aufgerückt, schoss die Xantener Mannschaft mit einem Doppelpack in der 46. und 50. Minute in Führung, ehe der ESV nur zwei Minuten später verkürzte. In das Drängen der Gäste auf den Ausgleich schickte der TuS einen ganz spitzen Pfeil. Jesse Rückbeil schloss einen gut angelegten Konter in der 66. Minute mit einem sehenswerten Distanzschuss zum vorentscheidenden 3:1 ab. Woran der Schütze wohl kaum gedacht haben wird: es war das Jubiläumstor, das 1000. der Saison. Die Partie wäre fast noch mit einem Eklat beendet worden, als der Schiri nach der zweiten Roten Karte für den ESV die Partie unterbrach, in die Kabine ging, nach zehn Minuten aber wieder anpfiff. Sefkan Toprak traf anschließend noch zum 4:1.

(DK)
 
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