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Lokalsport
Abel übernimmt in Sonsbeck für Scuderi

Lokalsport: Abel übernimmt in Sonsbeck für Scuderi
Günter Abel trainiert ab dem 1. Juli den SV Sonsbeck. FOTO: Reichwein (Archiv)
Sonsbeck. Fußball-Landesliga: Der 51-jährige Trainer trifft bei den Rot-Weißen auf seinen Sohn Florian. Von Rene Putjus

Keiner kennt den neuen Trainer des Landesligisten SV Sonsbeck besser als Offensivspieler Florian Abel. Sein Papa Günter wird zur kommenden Saison die Nachfolge von Sandro Scuderi antreten. Dies gab gestern Guido Lohmann, der Sportliche Leiter, bekannt. "Ich war mit Günter schon im Winter 2015 in intensiven Gesprächen", freut er sich über die Verpflichtung des 51-Jährigen.

Lohmann weiter: "Günter ist ein erfahrener Trainer, der bei seinen früheren Vereinen mit bescheidenen finanziellen Mitteln große sportliche Erfolge erzielt hat." Günter Abel, der aller Voraussicht nach seinen Bruder Volker als Co-Trainer mitbringt, sagte zu seiner neuen Aufgabe: "Ich will die erfolgreiche Arbeit fortsetzen und die Mannschaft weiter verbessern."

Am ersten Spieltag der laufenden Saison war der gelernte Industriekaufmann, der seit 26 Jahren beim Energieversorger EVO tätig ist, als Coach des FSV Duisburg im Willy-Lemkens-Sportpark zu Gast. Die Rot-Weißen setzten sich mit 2:1 durch. Einige Wochen später war Abels Engagement beim FSV beendet, weil den Verantwortlichen die Ergebnisse nicht passten.

In seiner Laufbahn als Spieler bestritt Abel über 200 Partien für RW Oberhausen, davon mehr als 50 in der 2. Liga. Nach Ende seiner Karriere im Jahr 2000 stieg der ehemalige Defensivakteur ins Trainergeschäft ein. Er betreute unter anderem den VfB Lohberg und Weseler SV, bevor er zum Jahreswechsel 2004/05 als Coach der "Zweiten" zurück zu RWO ging und den nicht mehr für möglich gehaltenen Klassenerhalt in der Verbandsliga sicherte. Im Dezember 2008 übernahm der Coach den Niederrheinligisten VfB Homberg. Auch hier gelang ihm mit einer fulminanten Rückrunde noch der Klassenerhalt und im Jahr darauf der Aufstieg in die NRW-Liga. Abel trainierte den VfB rund sechs Jahre. Nach dem Aus beim FSV Duisburg im September 2016 nutzte der A-Lizenz-Inhaber die Zeit, sich Spiele seines Sohns im SVS-Trikot anzuschauen. Trainiert hat Abel senior Abel junior schon mal. Das ist lange her. Da kickte Florian noch in der E-Jugend bei RWO.

Quelle: RP
 
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