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Lokalsport
Abels Doppelpack bringt dem SVS den zweiten Saisonerfolg

Sonsbeck. Dem Fußball-Landesligisten SV Sonsbeck hat gestern eine durchschnittliche Leistung gereicht, um auch das zweite Saisonspiel erfolgreich zu gestalten. Sie setzten sich beim ESC Rellinghausen mit 2:0 (1:0) durch. Florian Abel war mit einem Doppelpack maßgeblich an dem "Dreier" beteiligt. "Wir haben nicht überragend gespielt. Es war ein Kampfspiel", sagte Guido Lohmann, der Sportliche Leiter. Von Rene Putjus

Hinter dem SVS lag eine stressige Anfahrt. Weil das Gros der Spieler auf der A40 im Stau stand, kam der Tross erst 25 Minuten vor dem Anstoß auf der im Südosten Essens liegenden Platzanlage an. Ein Entgegenkommen des Schiedsrichters blieb aus. Er bestand drauf, pünktlich anzupfeifen. Das wirkte sich auf die Aufstellung der Sonsbecker aus. Trainer Sandro Scuderi wollte eigentlich die Startformation aufs Feld schicken, die auch in der Partie gegen den FSV Duisburg begonnen hatte. Doch weil Jonas Kremer noch später als die anderen ankam, musste der Coach kurzfristig umbauen. So rückte Sebastian Leurs in die erste Elf.

Die Gäste erwischten dennoch den besseren Start und hatten den ESC im Griff. Nach elf Minuten fiel das 1:0. Kristof Prause spielte den Ball auf Florian Abel, der das Leder überlegt in die Ecke schob (11.). Nach gut 20 Minuten kam's allerdings zum Bruch. Der SVS tat sich schwer und verwaltete die Führung nur noch. Rellinghausen blieb bis auf eine Kopfballchance allerdings vorne harmlos. In der Halbzeitpause wurde Scuderi lauter, ihm hatte einiges nicht gefallen. An Kai Schmidt war die Partie vorbeigelaufen, so dass der Stürmer unten blieb. Kremer kam mit 45-minütiger Verspätung auf den Platz. Er sorgte für Belebung im Spiel der Rot-Weißen.

Die Vorarbeit zum 2:0 gab allerdings Leurs, der Abel mit einem langen Pass bediente. Der Taktgeber im Mittelfeld behielt wie bei seinem 1:0 die Ruhe und schoss überlegt ein (62.). Der SVS hätte höher gewinnen müssen, ließ aber alle "Hochkaräter" liegen. "So haben wir den Gegner im Spiel gehalten", meinte Scuderi, der noch bemerkte: "Dass der Schiri nicht später anpfeifen wollte, hat uns natürlich geärgert und zusätzlich motiviert."

Es spielten: Weichelt; Schoofs, Vengels, Hahn, Prause, Schmitz, Schneider, Abel (82. Ukaegbu), Leurs (64. Fuchs), Schmidt (46. Kremer), Terlinden.

Quelle: RP
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