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Lokalsport
Abstieg verdaut: Der Spaß ist zurück in Budberg

Budberg. Frauenfußball: Die erste Nagelprobe führt die neuformierte Mannschaft im FVN-Pokal morgen nach Neuss. Von Stefanie Kremers

Die Fußballerinnen des SV Budberg sind wieder im Aufschwung. Zumindest ist die Stimmung schon spürbar positiver als noch vor wenigen Monaten in der Regionalliga. "Die Spielerinnen mussten die Negativserie verdauen und aufgebaut werden", sagte der neue Coach Mohamed Benkaddour am Rande des Trainingslagers. Morgen steht für ihn um und sein Team um 11 Uhr das erste Pflichtspiel im Niederrhein-Pokal an.

Der Spaß am Fußball ist zurückgekehrt. Wo der Absteiger sportlich steht, werden Benkaddour und sein Trainerkollege Christian Görgen am Sonntag sehen. Nach der kurzen, aber intensiven Vorbereitung reist der Niederrheinligist zur Sportvereinigung Neuss-Weissenberg. Die Auftaktrunde im FVN-Pokal beim Landesligisten wird zur ersten Nagelprobe für den neu formierten Kader. Personell hat Budberg mit Halima Douz eine flinke Offensivkraft geholt, die allerdings noch Trainingsrückstand hat. Dorthe Engbers, die als Sechser eine neue Führungsrolle im zentralen Mittelfeld übernehmen soll, weilt morgen im Kurzurlaub. Die erfahrene und extrovertierte Kickerin hat in den Übungseinheiten bereits gezeigt, dass sie die Mannschaft "mitreißen" kann. Zwischen den Pfosten wird im Pokalmatch Nicole Fabricius stehen. Die Torhüterin hat ihre Daumenverletzung auskuriert. Neu-Keeperin Sabrina Fricke muss noch passen.

Auch Nina Meyer ist gut aufgenommen worden. Sie hat bereits in den Testspielen der Zweitvertretung Spielpraxis gesammelt und für den Landesligisten Tore erzielt. Franziska Keuter wird gegen Neuss ebenfalls nicht da sein. Dafür hofft Chantal Schmitz nach ihrer Krankheit unter der Woche auf einen Einsatz. "Wir wollen morgen aus einer starken Defensive heraus spielen. Ich nehme den Pokal ernst. Das Spiel soll keine weitere Trainingseinheit sein. Wir wollen weiterkommen", möchte Benkaddour - auch wenn sein Team klarer Favorit ist - auf keinen Fall überheblich in die Partie gehen.

Quelle: RP
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