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Lokalsport
Alpen rückt vor, für den TuS Xanten sieht's zappenduster aus

Alpen/Xanten. Nach den Kapriolen der Mannschaften an der Tabellenspitze der Kreisliga A ist Viktoria Alpen der große Gewinner des 10. Spieltags. Die Mannschaft um Trainer Jörg Schütz ist dank ihres 3:0 (1:0)-Sieges bei Aufsteiger GSV Moers II auf den dritten Tabellenplatz vorgestoßen und findet sich dort punktgleich mit den Teams aus Rheinhausen und Orsoy wieder. Von Detlef Kanthak

Dass der Weg nicht immer das Ziel sein muss durfte Schütz allerdings während der Partie in Moers feststellen. Sein Fazit: Die Viktoria kann es besser, vergab während der 90 Minuten einige Möglichkeiten ohne aber die Kontrolle zu verlieren. "Das Spiel sollte man so schnell wie möglich vergessen", sah Alpens Coach lediglich mindere Qualität auf dem Kunstrasen. Nico Goergen brachte die Viktoria in der 34. Minute in Führung, nachdem der GSV II sich zuvor über einen Ball, der von der Unterkante der Alpener Latte ins Feld zurücksprang, ärgerte. Zwei Rote Karten der Moerser im zweiten Abschnitt und ein verschossener Elfmeter von Dan Tooten prägten das Bild nach der Pause, ehe Matthias Kuhlmann und Moritz Roggendorf in den Schlussminuten noch für die Gäste trafen.

Für den TuS Xanten sieht es zappenduster aus. Nach dem 3:4 (1:1) beim SV Neukirchen warten die Domstädter immer noch auf den ersten Sieg und schauen sich die Tabelle folglich mit Abstand zur enteilten Konkurrenz im Ligakeller an. Was den Trainer nicht verwundert: "Wenn man eine Stunde lang nur mit drei, vier Spielern auf dem Platz steht, kann man auch nicht gewinnen", ärgerte sich Gerd Wirtz über den Auftritt bis zum 1:4-Rückstand. Patrick Biegala hatte kurz vor der Pause das 1:1 erzielt, die Mannschaft in zehn Minuten nach dem Wechsel aber drei weitere Gegentore kassiert. Auch der Unparteiische pfiff sich nicht ins Herz des TuS, der einen allerdings von Torhüter Yannis Schwarz abgewehrten Strafstoß und speziell die Ampelkarte für Kajanthan Sivam als nicht gerechtfertigt empfand. Zu zehnt sprang der Funken noch einmal über. "Am Ende waren plötzlich wieder alle beteiligt, aber da war die Zeit weg gelaufen", sah Wirtz nur noch die Tore von Lars Dargel und Azad Sacik.

Quelle: RP
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