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Lokalsport
Am Vatertag geht's um Pokalehren

Budberg/Sonsbeck. Fußball: Sonsbeck trifft auf Fichte, Budberger Frauen gegen den GSV Moers II. Von Rene Putjus und Stefanie Kremers

Sandro Scuderi und die Fußballer des SV Sonsbeck werden den heutigen Vatertag auf der Anlage des SV Millingen verbringen. Der Trainer der Rot-Weißen kann's verschmerzen. Er sei ohnehin nicht der Typ, der mit dem Bollerwagen durch die Nachbarschaft zieht. Der dreifache Papa möchte sich mit dem Gewinn des Kreispokals aus Sonsbeck verabschieden. Der Final-Gegner um 17 Uhr ist Fichte Lintfort. Auch die Frauen kicken in Millingen um die Trophäe. Das Endspiel zwischen dem SV Budberg und GSV Moers wird um 14.30 Uhr angepfiffen.

2010 hatten die SVS-Fußballer letztmals den Kreispokal in den Händen gehalten. Jonas Grüntjens möchte mithelfen, dass der Pott in diesem Jahr wieder nach Sonsbeck geht. Der Ersatztorwart wird von Beginn an zwischen den Pfoten stehen. Neben den Langzeitausfällen Sebastian Leurs sowie Peter Janßen mus auch Felix Terlinden passen. Der Stürmer hat sich am Sonntag beim 2:2 gegen den VfL Speldorf am Innenband des Knies verletzt. Für ihn ist die Saison gelaufen. "Wir haben mit dem Einzug in die erste Runde des Niederrhein-Pokals das erste Ziel erreicht. Fichte hat eine gute Truppe. Das haben wir in den zwei Testspielen gegen sie gesehen", so Scuderi. Beim Bezirksliga-Zweiten sind Thorsten Neulinger und Yunus Kocaoglu gesperrt. Tim Konrad und Thomas Kirsch kehren zurück in die Kader. Neuzugang Florian Ortstadt ist heute spielberechtigt.

Im Finale der Frauen stehen sich mit dem SV Budberg und dem GSV Moers II zwei Mannschaften gegenüber, die bereits vor vier Tagen in der Niederrheinliga um Meisterschaftspunkte gekämpft hatten. Mit 6:1 schoss das Team von Daniel Kühn und Marek Baranowski den GSV, der damit das vierte Spiel in Serie hoch verlor, ab. "Das Spiel ist gelaufen", rechnet Kühn damit, dass Moers sich heute nicht noch wieder so desolat präsentiert. "Feiertagsbedingt sieht unser Kader auch anders aus", zählt der Übungsleiter mit Sarah Pakulat, Jenny Heinen, Andrea Brandt und Alexa Steffans den Ausfall von vier Leistungsträgerinnen. Dafür stoßen Dorthe Engbers, Jill Kerstein, Daniela Trullu und Inken Senftleben aus dem Kader der Zweitvertretung dazu. Wer am Ende den Kreispokal in die Luft recken kann, entscheidet sich auf dem Rasen vermutlich über die Laufbereitschaft, ist sich Kühn sicher. Für den Niederrheinpokal 2017/18 hat sich der SV Budberg schon qualifiziert.

Quelle: RP
 
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