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Lokalsport
Arends Herausforderung ist eine Mammutaufgabe

Budberg. Zwei turbulente Wochen liegen hinter den Fußballerinnen des SV Budberg. Rainer Vervölgyi ist als Trainer des abgeschlagenen Schlusslichts zurückgetreten. Er habe die Mannschaft mit seiner Philosophie nicht mehr erreicht (die RP berichtete). Nach seinem Abgang läuft der SVB morgen erstmals wieder in der Regionalliga West auf. Torsten Arend, ehemals Co-Trainer und nun Hauptverantwortlicher, hofft, dass der Rücktritt etwas in den Köpfen seiner Spielerinnen bewegt hat.

"Nicht umsonst stellt jemand sein Amt zur Verfügung. Die Mannschaft ist in der Pflicht, eine Reaktion zu zeigen", sagte Arend vor der Partie des Tabellenletzten beim 1. FC Köln II. An eine Wende im Abstiegskampf glaubt morgen kaum jemand. Die Domstädterinnen sind Dritter und haben sich in der Rückrunde so stark präsentiert, dass die Budbergerinnen nicht an einen überraschenden Auswärtssieg glauben.

"Wir fahren trotzdem frohen Mutes hin. Über einen Punkt würde ich mich freuen, aber auch schon, wenn wir uns gut verkaufen." Taktisch werde er nichts Großartiges ändern. Alleine verantwortlich zu sein, ist für Arend eine neue Herausforderung. "Rainer und ich haben jahrelang zusammengearbeitet und sind ähnlich gestrickt, auch wenn natürlich jeder Trainertypus verschieden ist. Vor Spielen hat man sich immer ausgetauscht." Wen er mit nach Köln nimmt, steht noch nicht fest. Einige Spielerinnen werden auch in der dezimierten Zweitvertretung aushelfen.

(SK)
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