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Lokalsport
Aufstieg als Happy-End nach einigen Tiefschlägen

Kamp-Lintfort. Lintforts Handballerinnen feierten die Rückkehr in die 2. Liga ausgiebig. Am 10./11. September geht die neue Saison los.

Der Schlusspfiff war gerade verstummt, als die großen Jubelstürme ausbrachen. Die Mannschaft schloss sich zu einer Traube zusammen, tanzte ausgelassen im Kreis und ließ ihren Emotionen freien Lauf. Die einen wild und ungestüm - die anderen eher etwas zurückhaltend. So schlenderte TuS-Manager Ulrich Klein sichtlich genießend über das Parkett und nahm die Glückwünsche zahlreich und dankend entgegen. Die Drittliga-Handballerinnen des TuS Lintfort waren kurz zuvor nach einer beeindruckenden Vorstellung in die 2. Bundesliga aufgestiegen.

Der 24:21-Heimerfolg in der Relegation über den HCD Gröbenzell vor mehr als 800 Zuschauern in der Eyller-Sporthalle reichte, um die 18:19-Hinspielniederlage wettzumachen. "Der Aufstieg ist absolut verdient", sagt Klein. Und die Feierlichkeiten gingen mit bester Stimmung nahtlos in die dritte Halbzeit über. Das Geschehen wurde dank der hohen Temperaturen und des Sonnenscheins kurzerhand auf den Vorplatz der Eyller-Halle verlegt. Es gab Sekt, Cocktails und andere kalte Getränke. Die Spielerinnen feierten ausgelassen und fröhlich und ließen sich natürlich selbst ausgiebig von Fans und Familie bejubeln. Als die Party zu Ende ging, zogen die TuS-Mädels in bester Feierlaune Richtung Innenstadt, wo sie sich stimmungsvoll auf der Lintforter Kirmes ins Getümmel stürzten.

Für den TuS mit all seinen Verantwortlichen war der Sieg über Gröbenzell ein verdienter Lohn harter und intensiver Arbeit. So darf sich der Club über einen weiteren Eintrag auf dem Briefkopfbogen freuen: Nach 2004, 2007 und 2010 gelang der vierte Zweitliga-Aufstieg in der Vereinsgeschichte.

Trainerin Bettina Grenz-Klein denkt im Erfolg an ihre Mannschaft: "Die Mädels haben sich gegen Gröbenzell sehr konzentriert präsentiert. Ich freue mich riesig für die Mannschaft, dass sie nach einer Saison mit durchaus einigen Tiefschlägen nun das Happy-End genießen dürfen. Und es fiel schon seit längerem ins Auge, dass immer andere Heldinnen Verantwortung schulterten, in die Bresche sprangen und das Team somit auf Kurs hielten."

Die Saison in der 2. Bundesliga beginnt am 10/11. September. Der Neuling trifft auf folgende Vereine: Union Halle-Neustadt, SG Herrenberg, HSG Bensheim-Auerbach, FSG Mainz/Budenheim, DJK/MJC Trier, SGH Rosengarten-Buchholz, Werder Bremen, Kurpfalz Bären, HSG Kleenheim, TV Beyeröhde, HSG Hannover-Badenstedt, TSV Haunstetten, HC Rödertal, TG Nürtingen und Sachsen Zwickau.

(MB)
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