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Lokalsport
Aufstieg ist für Sonsbeck kein Thema mehr

Sonsbeck. Landesliga: Vor dem Spiel in Wesel hat der SVS die Oberliga-Rückkehr abgehakt. Daniel Beine nicht mehr im Kader. Von Rene Putjus

Nach dem 27. Spieltag war die Welt noch in Ordnung beim SV Sonsbeck. Die Landesliga-Fußballer waren als Tabellenzweiter mittendrin im Aufstiegsrennen. Vor dem 31. Spieltag an diesem Wochenende ist die Rückkehr in die Oberliga aber kein Thema mehr. Ein Punkt nur holte das Team aus den vergangenen drei Partien. "Das ist deutlich zu wenig, um noch über den Aufstieg zu sprechen", sagte Trainer Sandro Scuderi. Die Rot-Weißen sind nur noch Vierter und desillusioniert. Morgen treffen sie auf einen Gegner, der um den Klassenerhalt ringt. Das Spiel beim PSV Wesel-Lackhausen, immerhin die drittbeste Mannschaft der Rückrunde, beginnt um 15 Uhr.

Ein Stürmer, der in der Winterpause dazustieß, um viele Tore für den SVS zu schießen, wird in Wesel ebenso nicht dabei sein wie in den dann drei noch ausstehenden Begegnungen. Scuderi hat Rückkehrer Daniel Beine Anfang der Woche aus dem Kader der ersten Mannschaft gestrichen. Der Angreifer hatte sich bereits in der Vorbereitung im Februar muskulär verletzt und konnte seinen Trainingsrückstand daher nie komplett aufholen. Zuletzt hatte ihn ein schwerer Infekt zwei Wochen außer Gefecht gesetzt. "Wie geplant, wird Daniel den SVS zum Saisonende ohnehin verlassen, um sich einer neuen Herausforderung als Trainer zu stellen", sagte Guido Lohmann, der Sportlicher Leiter. Beine kam auf fünf Einsätze und erzielte einen Treffer.

13 Tore sind Felix Terlinden bislang gelungen. Im Mittwoch-Spiel in Sterkrade-Nord hat's den Stürmer erneut erwischt. Wegen einer Kapselverletzung am Knie könnte er in Wesel ausfallen. "Es ist nichts Schlimmeres. Aber ich werde kein Risiko eingehen", so Scuderi, der am Sonntag wieder auf den lange gesperrten Sebastian Leurs zurückgreifen kann.

Lohmann rechnet mit einem hochmotivierten Gegner. "Die Weseler benötigen jeden Punkt, um drin zu blieben." Für die Sonsbecker geht's in erster Linie darum, die Verkrampfung rauszubekommen. In Sterkrade-Nord war trotz der 2:3-Schlappe eine Steigerung im Spiel des SVS zu erkennen. Scuderi: "Wir hatten die größeren Torchancen, diese aber leider liegenlassen. Das Quäntchen Glück, das wir in der Hinserie hatten, fehlt uns in der Rückrunde."

Trotz der schwächeren zweiten Halbserie ist der Aufstiegszug noch nicht endgültig abgefahren. Der dritte Tabellenrang, der wohl ein Relegationsspiel mit sich bringt, liegt in Sichtweite. Der VfL Rhede hat 59, der SVS 56 Zähler. "Doch weil wir das schlechtere Torverhältnis haben", sind's eigentlich vier Punkte. Und die Rheder haben das leichtere Restprogramm", so Lohmann, der die Gemütslage des Teams wie folgt verdeutlichte: "Der Aufstieg ist in der Kabine kein Thema mehr."

PSV-Trainer Björn Assfelder, der mit seiner Elf nach der Winterpause acht Siege holte, denkt derweil nicht gerne ans Spiel in Sonsbeck zurück: "Da hatten wir nicht eine Chance. Das wird sich am Sonntag sicherlich ändern." Alpay Erdem (gesperrt), Pascal Bongers (Leistenprobleme) und wohl auch Luis Blaswich (Fersensporn) fehlen.

Quelle: RP
 
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