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Lokalsport
Beide Budberger Frauen-Teams erfolgreich

Budberg. Mit einem gemeinsamen Frühstück haben die Niederrheinliga-Fußballerinnen des SV Budberg ihr Auswärtsunterfangen beim SV Jägerhaus Linde begonnen. Keeperin Kim Stawowy, die nur zehn Minuten von der Platzanlage entfernt wohnt, hatte ihr Team zur morgendlichen Stärkung eingeladen. Die zusätzliche Power konnte der Tabellenführer in Wuppertal gut gebrauchen. Der 2:1 (1:0)-Erfolg war ein hartes Stück Arbeit. Die Gastgeberinnen präsentierten sich auf dem schmalen Kunstrasenplatz unangenehm. "Wir mussten uns reinkämpfen", sagte Trainer Jürgen Raab. Von Stefanie Kremers

Die erste Chance zur Führung hatte Scarlett Hellfeier. Ihren strammen Freistoß entschärfte die Torhüterin erst im letzten Moment. Kurz darauf fand die Nummer 10 dann nach einem erneuten Standard den Kopf von Kathrin van Kampen. Die torgefährliche Innenverteidigerin verwandelte zum 1:0 (18.). Weitere Möglichkeiten blieben zunächst ungenutzt. "Ich möchte nicht mäkeln. Wir haben keine Chance fahrlässig liegengelassen", meinte der Coach. Unmittelbar nach dem Seitenwechsel gelang es Alexa Steffans nach einer Ecke, im Strafraumgetümmel den Ball zum 2:0 unterzubringen. "Wir hätten das 3:0 machen müssen", sah Raab, wie Yvonne Wirtz den Ball nicht richtig traf und im direkten Gegenzug der Anschluss fiel. Der Konter blieb jedoch die einzige Chance Linde. Es spielten: Stawowy; A. Hellfeier, van Kampen, Heinen, vom Eyser, Wirtz, Brzeski (90. Kimpeler), S. Hellfeier, Steffans (84. Faupel), Meyer, Hake.

Wichtige drei Punkte im Landesliga-Abstiegskampf wandern durch das 4:1 (3:1) beim SV Fuhlenbrock aufs Konto des SV Budberg II. Die Elf von Daniel Kühn legte einen Blitzstart hin und überraschte mit Tempofußball. Bereits nach 20 Sekunden hatte der SVB seinen ersten Abschluss. Nach neun Minuten zappelte der Ball erstmals durch einen Schuss von Christin Wähnert im Netz. Annika Michel legte mit einem Doppelpack die 3:0-Führung nach (12./18.).

Danach schraubten die Gäste einen Gang zurück und fingen sich noch vor dem Seitenwechsel einen Gegentreffer (44.). "Wir haben nach der Halbzeitpause noch kurz gewackelt", sah Trainer Kühn mit an, wie das Aluminium den SVB vorm Anschluss von Fuhlenbrock rettete. Nina Hegmann machte danach den Sack zu (62.).

Quelle: RP
 
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