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Kegeln
Beim Aufsteiger gestolpert

Kamp-Lintfort. Sportkegeln: Kamp-Lintfort verliert überraschend als Gast des KSC Neheim.

Die Bundesliga-Sportkegler aus der Klosterstadt konnten am Wochenende im Sauerland nicht punkten, um sich eine bessere Ausgangslage für die Aufstiegsrunde zur 1. Bundesliga zu erarbeiten. Beim KSC Neheim wurde die gewohnte Besetzung in der Reihenfolge etwas verändert. Die Gastgeber gewannen mit 4995:4770 Holz und 3:0 Punkten sowie einer 51:27-Zusatzwertung.

Carsten Fest rückte für Joachim Bremer in den ersten Block. Leider wurde dieser taktische Schachzug vom Gegner mit einer Flasche Siliconspray kurz vor dem Spiel abgefangen. Die Kugeln wurden dadurch besonders für Mike Mertsch im ersten Block unkontrolierbar, und so mußte sich der Ausnahmekegler der Mannschaft an diesem Tag mit der roten Laterne zufrieden geben (772 Holz, 1 Punkt). Nach völlig verkorksten ersten 60 Kugeln kämpfte sich Carsten Fest noch halbwegs wieder heran und kam mit 775 Holz und zwei Punkten vom Heheimer Parkett. Der Gegner lieferte gleich zu Anfang die besten Werte (846/11; 845/10) ab.

Der zweite Block der Lintforter legte dann aber los wie die Feuerwehr: Sowohl Joachim Bremer, als auch Sascha Batsch spielten eine starke erste Bahn. Leider riss bei Bremer auf der dritten sowie bei Batsch auf der letzten Bahn die Glückssträhne. Für Bremer reichte es aber zur besten Gästezahl (829/9 Punkte), während Batsch bei 779 Holz und drei Punkten landete. Die Gastgeber ließen dagegen nicht nach und spielten mit 883 Holz die Tagesbestzahl sowie 819 Holz und acht Punkten eine gute Partie.

Der dritte Block sollte insgesamt der beste Gästeblock werden, was aber am Ausgang des Spiels nichts mehr änderte. Nils Eichenhofer spielte überraschend gute 797 Holz bei fünf Punkten, Marcel Bernsee brachte es auf 818 Holz und sieben Punkte. Die Sauerländer spielten ihren schwächsten Block (806/6; 794/4). Durch den Auswärtssieg des Spitzenreiters Gelsenkirchen beim Playoff-Aspiranten Kassel ist den Klosterstädtern der dritte Platz so gut wie sicher. Voraussetzung hierfür ist ein Sieg gegen den Tabellenzweiten aus Siegen in zwei Wochen. Wenn dann in drei Wochen noch der Coup in Kassel gelingt, ist theoretisch noch der zweite Platz drin.

Quelle: RP
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