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Nibelungen-Triathlon Noch 12 Tage
Beim Radabstieg in der Wechselzone

Xanten. Seit den Anfängen des beliebten Xantener Dreikampfs gehört Jürgen Bruss dem Helferteam an. Von Johannes Heiming

Xanten Zum Triathlon gehören bekanntlich das Schwimmen, Radfahren und Laufen. Da könnte man davon ausgehen, dass alle Mitglieder der Triathlon-Abteilung des TuS Xanten die drei Disziplinen mit großer Begeisterung betreiben würden. Dass dies jedoch ein Trugschluss ist, beweist das Beispiel von Jürgen Bruss.

Der Xantener sagt über sich selbst: "Schwimmen ist eigentlich gar nicht mein Ding." Dass er sich mit dem Sport und in der Abteilung trotzdem pudelwohl fühlt, hat mit zwei Dingen zu tun. Zum einen besteht im Wettkampf auch die Möglichkeit, als Staffel anzutreten und somit nur eine Teildisziplin zu absolvieren. Zum anderen sind es die Menschen im Umfeld, die Bruss seit vielen, vielen Jahren mit Begeisterung am Abteilungsleben teilhaben lassen. "Es ist halt eine tolle Gemeinschaft. Ich habe mich von Beginn an wohlgefühlt", sagt der passionierte Langstreckenläufer. Und so ist es kein Wunder, dass Bruss seit 1989 auch als Helfer beim Nibelungen-Triathlon tätig ist. Mittlerweile hat er seine Berufung gefunden. Dort, wo die Sportlerinnen und Sportler ihr Rad zur Seite stellen und sich auf die Laufstrecke begeben, sieht Bruss nach dem Rechten. Nicht selten lohnt in der Wechselzone ein genauerer Blick, wenn die Rennräder im Pulk angeflogen kommen. "Da muss man schon mal deutlich darauf hinweisen, auch rechtzeitig an der Kontaktlinie vom Fahrrad abzusteigen. Im Wettkampf und wegen der Aufregung vergessen das einige ganz gerne", weiß Bruss. Damit ist das Hauptproblem dann aber auch abgehakt. Und zumeist kann sich der Xantener über einen reibungslosen Ablauf freuen.

Das bestätigen auch die Rückmeldungen. "Heute, in Zeiten des Internets und der sozialen Medien, bekommen wir viel mehr Feedback als früher - und die sind meist doch sehr positiv", freut sich Bruss, der daher gerne die ehrenamtliche Arbeit auf sich nimmt: "Es ist natürlich immer recht stressig. Von Freitag bis Sonntag ist viel zu tun. Aber das Engagement der zahlreichen Helfer ist einfach nötig. Wir wissen mittlerweile aber ganz genau, worauf wir uns einlassen." So wird's auch in der nächsten Woche sein, wenn's in die heiße Vorbereitungsphase für den 32. Nibelungen-Triathlon (4. September) geht.

Quelle: RP
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