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Lokalsport
BGL-Herren wachen erst im zweiten Viertel auf

Kamp-Lintfort. Basketball-Oberliga: Lintfort marschiert durch den 72:63-Erfolg bei der BSG Grevenbroich weiter vorne weg. Von Björn Belloff

Basketball-Oberligist BG Lintfort marschiert weiter in Richtung Meisterschaft und Aufstieg. Gestern setzte sich das Team von Trainer Tobias Liebke mit 72:63 (35:34) bei der BSG Grevenbroich durch und verteidigte damit seinen Vorsprung an der Tabellenspitze. Aus den verbleibenden fünf Spielen braucht die BGL nur noch zwei Siege, um die Rückkehr in die 2. Regionalliga perfekt zu machen.

Einfach war es gestern allerdings nicht für den Spitzenreiter, der sich auf ein ganzes "Paket" an ungewöhnlichen Bedingungen einstellen musste. Da war der ungewohnte Spieltermin am Sonntagnachmittag, zudem ging's in einer kleinen "Ausweichhalle" zur Sache, in der noch die "alten" Linien klebten. Und dann hatte die BGL auch mit ihrem Gegner zu kämpfen, der zwar mit wenigen Wechseloptionen, aber ganz viel hochklassiger Erfahrung und Routine angetreten war. "Die BSG hat im ersten Viertel geschickt das Tempo verschleppt. Wir waren dagegen in der Anfangsphase zu schläfrig", schüttelte Tobias Liebke angesichts eines 8:12-Rückstands nach dem ersten Viertel den Kopf. Anschließend wurde sein Team aber besser. Seinen Anteil daran hatte auch Regisseur Michael Schmak, der zunächst noch als Jugendcoach aktiv war und daher verspätet eintraf. "Er ist unser Dreh- und Angelpunkt", lobte Liebke, stellte aber klar: "Dass wir besser geworden sind, lag aber nicht nur an ihm. Wir haben es ab dem zweiten Viertel geschafft, unsere Schnelligkeit auszuspielen, den Gegner zu überlaufen und zur Halbzeit erstmals in Führung zu gehen."

Im weiteren Verlauf ließen sich die Lintforter, bei denen Till und Thomas Achtermeier aus privaten Gründen passen mussten, nicht mehr stoppen. "Wir sind auf sechs bis zehn Punkte davon gezogen, und es ist nicht mehr viel passiert. Unsere Leistung kann man als solide bezeichnen, und dem Gegner fehlte die Energie, um noch eine Wende herbei zu führen", analysierte Tobias Liebke.

Insgesamt war er zufrieden, auch wenn er die Leistung nicht überragend fand: "Es war mit das schwierigste Spiel in unserem Restprogramm, und wir haben gewonnen. Jetzt wollen wir im kommenden Heimspiel gegen den Tabellenletzten nachlegen." Punkte: Krüger (20), Feige (12), Schmak (10), Boner (8), Kower, Wagner (je 6), Lipp (5), Wittich, Schöter (je 2), Middeldorf.

Quelle: RP
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