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Lokalsport
Bittere Pille: In der 90. Minute fällt das 2:3

Budberg. Frauenfußball: Budberg kämpft sich in Essen wieder heran, steht am Ende aber mit leeren Händen da. Von Stefanie Kremers

Eine bittere Pille musste der SV Budberg zum Abschluss der Hinrunde in der Regionalliga West schlucken. Gestern unterlagen die Fußballerinnen in der 90. Minute bei der SGS Essen mit 2:3 (0:1). "Das Ergebnis ist mehr als enttäuschend", sagte SVB-Trainer Rainer Vervölgyi nach dem Abpfiff. Mit Hue Cao und Claudia vom Eyser fehlten beim Schlusslicht zwei wichtige Stammkräfte. "Die beiden ersetzt man leider mal nicht so einfach", erklärte der Coach.

Im Gegensatz zu den letzten Spiele sah man die Budbergerinnen in einer ausgeglichenen ersten Hälfte selten vorm gegnerischen Gehäuse. Eine Chance verpasste Nadine Spitalar, als sie allein auf die Schönebecker Torfrau zulief. Vom Tabellenfünften war ebenfalls nicht viel zu sehen. Eine ihrer beiden Möglichkeiten nutzten die Platzbesitzerinnen jedoch zum 1:0 kurz vor dem Halbzeitpfiff.

In der Pause nahm sich die Vervölgyi-Elf viel vor und wurde direkt wieder zurückgeworfen. Bereits in der 47. Minute fiel das 0:2. Erst als Essen dann stärker wurde, kam der Tabellenletzte zurück und spielte sich wieder Torchancen heraus. Den Anschluss erzielte Nele Harting (58.). Sie schnappte sich den Ball, den Yvonne Heinen durch die SGS-Viererkette gespielt hatte, umrundete die Torhüterin und schob den Ball ins Tor. Danach war Budberg endgültig zurück im Spiel - und die letzten zehn Minuten wurden turbulent. Andrea Martini wurde im Strafraum zu Fall gebracht wurde (83.). Die Essener Akteurin sah den Roten Karton. Den Elfmeter verwandelte Yvonne Wirtz zum Ausgleich. Dieser währte jedoch nicht lange. Während die SVB-Abwehr noch Abseits reklamierte, nutzte Essen seine Chance zur erneuten Führung. "Das Blöde ist einfach zu sehen, wie man mithält, kurz vorm 3:2 steht und dann so verliert", blickte Vervölgyi auf das enttäuschendes Ergebnis. Es spielten: Fabricius, Arend, Schumann, Wirtz, Martini, Schmitz, Harting, Benahmed, Schneider, Heinen, Spitalar.

Quelle: RP
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